Push

Anna Schudt, Mariam Hage, Luisa Hardenberg, Benrath, Meyer. Nichts für Feiglinge

Foto: ZDF / Richard Kranzin
Foto Tilmann P. Gangloff

Die quasidokumentarische ZDF-Serie „Push“ (Bantry Bay Productions) über das Wunder des Lebens ist eine Hommage an alle Hebammen und gerade von den Hauptdarstellerinnen Anna Schudt und Mariam Hage herausragend gut gespielt. Eine echte Entdeckung ist zudem Lydia Lehmann als Studentin Greta. Mitunter wirken die sechs Folgen allerdings, als habe Chefautorin Luisa Hardenberg getreu der Devise „Jede Geburt ist anders“ eine Liste mit allen möglichen Komplikationen abgearbeitet. Die Zeit reicht dennoch aus für biographische Details und einige beiläufige Momente, die die mit prominenten Episoden-Darstellern besetzten Folgen angenehm verdichten. Dagegen hätte man sich einige Botschaftsdialoge, die in erster Linie dem Publikum gelten, sparen können. Trotz einiger Einwände ist „Push“ eine gute, wichtige Serie, die wohl auch im Hauptprogramm des ZDF ihre Zuschauer:innen finden würde, zunächst aber – neben der Mediathek – nur auf Neo zu sehen ist.

Die Serie „Push“, heißt es in einer Mitteilung des ZDF, erzähle „tabufrei von Geburten und vom Klinikalltag“ dreier Hebammen. Ausgerechnet das tatsächliche Tabuthema Gewalt im Kreißsaal kommt jedoch nicht vor, weil die drei Hauptfiguren, zwei Hebammen und eine Studentin, idealtypische Repräsentantinnen ihres Berufs sind. Ein einziges Mal und dann auch noch sehr beiläufig wird vom unethischen Verhalten einer Hebamme berichtet. Dass viele Mütter die Geburt als traumatische Erfahrung erlebt haben, weil sie beleidigt oder gar geohrfeigt worden sind, sparen die sechs Folgen dagegen komplett aus. Natürlich ist es das gute Recht von Autorin Luisa Hardenberg, „Push“ als Hommage an den Hebammenberuf zu konzipieren, aber angesichts des quasidokumentarischen Charakters der Serie fällt diese Leerstelle stark ins Gewicht.

Soundtrack: Alvvays („Adult Diversion“), Queen („Don’t Stop Me Now“), Sigrid („Level Up“), Oasis („Live Forever”), Tom Odell („True Colors”), Ólafur Arnalds & Ella McRobb („And We’ll Leave It There”), Billie Eilish („Ocean Eyes”), Maggie Rogers („Dog Years”), Alice Phoebe Lou („She”)

PushFoto: ZDF / Richard Kranzin
Fast alle Kreißsaal-Themen abgearbeitet. In den Stunden der Wahrheit wirkt die Serie sehr authentisch, fast halbdokumentarisch und besitzt starke Momente. Im Bild: Ruby (Sylvana Seddig) ist kurz davor, ihr Kind zur Welt zu bringen. Ganz nah bei ihr, ihr Freund (Walid Al-Atiyat). Der Kopf ist schon draußen, nur noch einmal Pressen, dann ist es für Nalan (Mariam Hage) geschafft.

Davon abgesehen sind die sechs Folgen, die sich inhaltlich über ein knappes halbes Jahr erstrecken, sehr sehenswert, selbst wenn sich zwischendurch die Frage stellt, ob die Ausflüge ins Privatleben der Hauptfiguren gelegentlich allzu ausführlich ausfallen. Andererseits sorgen sie dafür, dass gerade die beiden von Anna Schudt und Mariam Hage ganz vorzüglich verkörperten Hebammen neben dem alltäglichen Druck im Beruf durch weitere Themen umgetrieben werden: Die erfahrene Anna Koch (Schudt) hat sich von ihrem Mann getrennt und kann sich ihre große Wohnung nicht mehr leisten, die jüngere Nalan Arzouni (Hage) versucht schon seit geraumer Zeit vergeblich, selbst Mutter zu werden. Die beiden Frauen haben allerdings noch ein ganz anderes Problem, das sich durch alle Episoden zieht: Ein Elternpaar hat sie und die Klinik verklagt. Sein vor sechs Monaten geborenes Kind leidet unter Epilepsie, weil bei der Einleitung eines Kaiserschnitts angeblich zu viel Zeit verloren wurde und das Baby daher unter Sauerstoffmangel litt. Sollte die Klage erfolgreich sein und die Schuld bei der am Ende zuständigen Anna Koch liegen, müsste sie Zahlungen leisten, die ihre Versicherung nicht decken würde. Kein Wunder, dass sie den Druck schließlich nur noch mit Beruhigungsmitteln aushält, die sie heimlich aus dem Medikamentenschrank entwendet.

Während ihrer Arbeit lassen sich die beiden Frauen, deren kollegiale Freundschaft durch die Klage erheblich belastet wird, jedoch nicht anmerken, was sie sonst noch umtreibt. In diesen Szenen zeigt die Serie, wie beglückend dieser Beruf für alle Beteiligten sein kann, weil die Hebammen durch die monatelange Begleitung ein tiefes Vertrauensverhältnis zu den Müttern aufbauen (die Väter werden überwiegend als eher anstrengend geschildert) und immer wieder das Wunder des Lebens erleben. Dass es dabei zu Komplikationen kommen kann, wird zwar nicht verschwiegen, aber die Geburten verlaufen letztlich weitgehend reibungslos; selbst eine später als „Feuertaufe“ von Hebammenstudentin Greta gefeierte Sturzgeburt im Treppenhaus. Lydia Lehmann ist die Entdeckung dieser Serie und „Push“ garantiert der Beginn einer Karriere. Greta sorgt zudem für ein bisschen „Herzkino“-Flair, als sie feststellt, dass Oberärztin Mohn (Katia Fellin) nicht kühl, sondern cool ist. Den ersten Kuss der beiden Frauen unterlegt die Regie mit einem Schmusesong von Billie Eilish. Die Serie läuft zwar sonntags in Doppelfolgen, aber nicht im Rahmen des „Herzkinos“, sondern bei Neo.

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Die Serie ist auch in den Episodenrollen sehr gut besetzt. Sofia (Marleen Lohse) und Oliver (Matthias Weidenhöfer) finden sich im Wochenbett-Chaos wieder. So entspannt und harmonisch, wie sie es sich vorgestellt haben, ist es leider doch nicht.

Es ist ohnehin verwunderlich, dass das ZDF „Push“ nicht im Hauptprogramm ausstrahlt, zumal auch die Nebenfiguren Tiefe bekommen, selbst wenn die Drehbücher ihnen im Grunde bloß jeweils ein Attribut anhaften: Chefärztin Keller (Idil Üner) hat Brustkrebs, möchte jedoch kein Mitleid; Kinderarzt Pfeiffer (André Kaczmarczyk) möchte eine Familie gründen, aber seine Freundin, die stets gut gelaunte Anästhesistin Fritzi (Olga von Luckwald), will keine Kinder; die aus Polen stammende Hebamme Irina (Katja Hutko) hatte eine Abtreibung, bei der gepfuscht worden ist. Auch die Mütter bringen biografische Details mit und sind nicht bloß Gebärende, zumal die Gastrollen mit unter anderem Stephanie Reinsperger („Tatort“ aus Dortmund), der neuen „Stralsund“-Hauptdarstellerin Sophie Pfennigstorf oder Marleen Lohse („Nord bei Nordwest“) prominent besetzt sind. Besonders berührend ist ein gegen Ende nochmals aufgegriffener Handlungsstrang mit Amelie Kiefer als Mutter, deren Baby nach einem Blasensprung bereits in der 26. Woche auf die Welt geholt werden muss; die Kaiserschnittaufnahmen sind echt. Die Bilder des winzigen Frühchens im Inkubator sind naturgemäß herzergreifend, erst recht, als es seinem Vater auf die Brust gelegt wird.

Die Umsetzung der Drehbücher von Luisa Hardenberg (Regie: Katja Benrath, Mia Maariel Meyer) ist allerdings etwas sprunghaft, weil die Szenen oftmals nur kurz sind und die Erzählung ständig von einer Ebene zur nächsten und wieder zurück hüpft. Mitunter wirken die Episoden, als habe die Autorin getreu der Devise „Jede Geburt ist anders“ eine Liste mit allen möglichen Konstellationen abgearbeitet. Trotzdem reicht die Zeit für kurze Schritte zur Seite: Eine Frau (Mai Duong Kieu) erinnert sich an ihre kürzlich in der Klinik verstorbene Mutter, und dann spielt das Radio auch noch wie eine Botschaft aus dem Jenseits ihr Lieblingslied; eine Ukrainerin ist allein, weil ihr Mann gegen die Russen kämpft. Einige Kurzvorträge wiederum gelten hörbar dem Publikum, wenn die Chefärztin zum Beispiel über den Spagat zwischen bestmöglicher Behandlung und wirtschaftlichem Druck referiert, andere haben den offenkundigen Charakter eines Anliegens, wenn sich Greta darüber echauffiert, dass Frauen nach der Geburt in die zweite Reihe geschoben werden. Eine weitere Botschaft bedarf dagegen keiner Worte: Eine Geburt ist nichts für Feiglinge. (Text-Stand: 7.2.2024)

PushFoto: ZDF / Richard Kranzin
Heldinnen mit Aussicht. Anna (Anna Schudt), Nalan (Mariam Hage) und Greta (Lydia Lehmann) schweben nie über den Dingen. Sie sind bodenständig, empathisch, und sie haben über Monate ein Vertrauensverhältnis zu den Müttern aufgebaut.

Zwei Fragen ans ZDF:

Warum ist das Tabu-Thema Gewalt im Kreißsaal und unethisches Verhalten von Hebammen weitgehend ausgeblendet worden?
Die in „Push“ gezeigten Geburten werden von den Hauptfiguren Nalan, Anna und Greta betreut. Diese sind als positive Identifikationsfiguren angelegt und handeln daher nicht selbst gewaltvoll oder unethisch. Gleichzeitig wird das Thema in der Serie nicht ausgeblendet, sondern in einem Gespräch zwischen Nalan und einer betroffenen Figur angesprochen und ernsthaft behandelt. Ein Vorfall von Gewalt unter der Geburt und unethischem Verhalten einer Hebamme wird geschildert und verurteilt und die Konsequenzen für die betroffene Frau deutlich gemacht. Um Gewalt unter der Geburt anzuprangern, muss sie nicht zwangsläufig drastisch gezeigt werden. Bei der Entwicklung der Serie war es den Beteiligten ein Anliegen, dass „Push“ ehrlich von Geburten erzählt und es gleichzeitig ein Format ist, das sich Schwangere und Menschen mit Kinderwunsch anschauen können, ohne Angst vor einer Geburt zu bekommen. Bei den gezeigten Geburten läuft nicht alles glatt, aber im Vordergrund steht die kraftvolle Leistung der Gebärenden, die Bandbreite an möglichen Geburtserfahrungen und auch, wie wichtig eine gute Betreuung in dieser Situation ist. Dabei werden negative Aspekte nicht ausgeblendet, sondern als ein Teil des gesamten Spektrums thematisiert.

Warum läuft die Serie nicht im Hauptprogramm?
„Push“ adressiert eine jüngere Zielgruppe und wurde als Projekt der „New8“ (im Rahmen dieses Kooperationsprojekts von acht europäischen öffentlich-rechtlichen Sendern werden jedes Jahr acht Serien produziert) im Auftrag von ZDFneo produziert. Folgerichtig wird die Serie auch in ZDFneo ausgestrahlt. Das schließt selbstverständlich nicht aus, dass die Serie zu einem späteren Zeitpunkt eventuell auch im Hauptprogramm zu sehen sein wird.

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2 Antworten

  1. Ungeschönte Wahrheit, mega authentisch dargestellt, realistisch, einfach super die ZDF-Serie: „Push“. Wir brauchen mehr Kliniksserien mit diesem „wahren Einblick hinter die Kulissen“. Es muss der Stress der Hebammen, Pflegekräfte und Ärzte gezeigt werden. Wir brauchen ungeschönte Bilder vom Kaiserschnitt bis zur Intubation (auch in anderen Klinikbereichen, wie auf der Intensivstation, der Onkologie etc).
    Ganz großartige Serie, danke an das ZDF!
    Ich wünsche mir eine Chronik (ähnlich dem Spielfilmdrama: „Die Welt steht still“ über alle Phasen der SARS-CoV-2 Pandemie, angefangen von dem ersten Coronfall in der Firma Webasto in Bayern, über Ischgl, Heinsberg, die Ansprache von Frau Dr. Merkel, über Bergamo, den ersten Lockdown mit den täglichen Pressekonferenzen vom Robert-Koch-Institut und damit von Herrn Prof. Wieler, über die ersten Lockerungen im Mai 2020, über den Tönnisfall, über die versuchte Erstürmung des Reichstagsgebäudes durch die Querdenker wo nur ein einziger Polizist „die Meute in Schach hielt“, über den 2. Lockdown, dann begann die große Impfhoffnung und Biontech produzierte den mRnA-Impfstoff gegen Corona. Im Sommer 2021 glaubten wir: „Jetzt ist die Pandemie vorbei“, doch dann kam die DELTA-Variante und mit dieser Variante folgte 2021 der schlimmste Herbst und die 4. Coronawelle der ganzen Pandemie. Die Luftwaffe musste Coronapatienten in freie Krankenhäuser fliegen, weil viele Krankenhäuser mit Corona-Patienten „überfüllt“ waren. Prof. Wieler hielt seine Brandrede….bis heute mit vielen Long-Covid Patienten. Die ganze Chronik könnte man aus unterschiedlichen Blickwinkeln darstellen, wie z.B. dem Kind, dem Jugendlichen, dem Senior, dem Querdenker….aber der Fokus sollte auf der Arbeit des medizinischen Personals liegen, dem Robert-Koch-Institut und der Bundesregierung.
    Vielleicht würde sich dazu die ARD-Serie der „Charité“ gut eignen.
    Ebenso wünsche ich mir insgesamt mehr Programmvielfalt und ganz besonders mehr Filme „die die Probleme in unserem Land zeigen“, wie die Gewalt gegen Einsatzkräfte z.B. an Silvester, „Das Auto als Waffe“ wie in Magdeburg, Soldaten aus der Ukraine, die hier in Deutschland medizinisch behandelt werden und damit klar kommen müssen, wenn ihnen der Arm, das Bein amputiert werden muss. Wir brauchen Filme über die Brandopfer von Crans Montana. Auch das Thema Armut, sowohl bei sozial schwachen Familien, als auch bei älteren Menschen muss in Filmen gezeigt werden. Es muss gezeigt werden, wie sich viele Länder auf der Welt, auch Deutschland, „nach RECHTS“ orientieren und das auch ganz besonders viele junge Menschen.
    Wir brauchen mehr Filme und Serien wie: „Push“, „Die Welt steht still“, „Aus dem Leben“, „das Lehrerzimmer“, „Heldin“, „Verschollen“ u.V.m.

  2. Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich möchte mich hiermit meiner Vorrednerin (Vorschreiberin) anschließen. Die Serie „Push“ zeigt endlich den harten und realen Alltag im Krankenhaus mit Tod, Leid, Streß und dadurch auch den Tablettenmißbrauch bis hin zu den schönen, emotionalen Momenten. Ich habe Ihre Serie mit meiner Enkelin, 13 Jahre, angesehen. Ich wollte ihr den wirklichen Alltag im Krankenhaus zeigen und ich wollte ihr zeigen, was ihre Mutter, als Hebamme, aber auch damals als werdende Mutter alles mitmachen und miterleben müsste. Eine sehr gute Serie!
    Auch ich würde es sehr begrüßen, wenn man weitere Spielfilmdramen und Serien mit Realitätsbezug produzieren würde und man diese auch „im normalen Fernsehen sehen könnte“. Viele gute Beispiele wurden von meiner Vorrednerin bereits genannt. Ein weiteres Beispiel für einen Film wäre der Stromausfall in Berlin im Januar 2026. Eine Freundin von mir wurde zum ersten Mal Großmutter. Ihre Schwiegertochter war vom Stromausfall betroffen und alles musste umorganisiert werden. Das Krankenhaus indem sie das Kind zur Welt bringen sollte, war aufgrund des Stromausfalles nicht mehr handlungsfähig und sie musste kurz vor der Geburt in ein anderes Krankenhaus gebracht werden. Ansonsten wünsche ich mir ebenfalls „etwas mehr Abwechslung“ im TV -Programm. Wenn ich den Fernseher einschalte so sehe ich fast täglich einen Krimi, ein Reality Format oder ein „Rosamunde Pilcher ähnlicher Film“. Doch es gibt unzählige Themen über die man einen Film machen kann, so auch über die Verlegung der Hantaviruspatienten und des an Ebola erkrankten Arztes und seiner Familie nach Deutschland. Ich glaube keiner von uns weiß von der Hitze in den Schutzanzügen der Rettungskräfte. Über Stunden müssen die Rettungskräfte eine Windel tragen usw. Mein Nachbar ist Notfallsanitäter und er berichtete mir von solchen Einsätzen.
    Frohe Pfingsten wünscht Ihnen
    Ingrid Löwer

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Mit Anna Schudt, Mariam Hage, Lydia Lehmann, Idil Üner, Katia Fellin, Katja Hutko, Hassan Akkouch, André Kaczmarczyk, Olga von Luckwald, Marlen Ulonska, Berit Vander; Gäste: u.a. Stefanie Reinsperger, Marleen Lohse, Sophie Pfennigstorf, Amelie Kiefer

Kamera: Carolina Steinbrecher (1-3), Lotta Kilian (4-6)

Szenenbild: Anne Schlaich, Theresa Bischof

Kostüm: Laura Yasemin Schäffler

Schnitt: Nathalie Pürzer, Nina Meister (1-3), Jamin Benazzouz (4-6)

Musik: Elisabeth Kaplan, Florian Hirschmann

Redaktion: Diana Kraus, Eva Klöcker

Produktionsfirma: Bantry Bay Productions

Produktion: Jochen Cremer

Headautor*in: Luisa Hardenberg

Drehbuch: Luisa Hardenberg, Anne Katharina Roicke – Gesamtkonzept: Luisa Hardenberg

Regie: Katja Benrath, Mia Meyer

EA: 01.03.2024 10:00 Uhr | ZDF-Stream

weitere EA: 10.03.2024 20:15 Uhr | ZDFneo