Die Notärztin – Staffel 2

Sabrina Amali, Woelky, Zichner, Hemmersdorfer, Schimrigk, Jan Haering. Immer mit der Ruhe

17.02.2026 10:00 ARD-Mediathek Folgen 1-7 Streaming-Premiere
24.02.2026 20:15 ARD Folge 1 TV-Premiere
03.03.2026 20:15 ARD Folge 2 TV-Premiere
10.03.2026 20:15 ARD Folge 3 TV-Premiere
17.03.2026 20:15 ARD Folge 4 TV-Premiere
24.03.2026 20:15 ARD Folge 5 TV-Premiere
31.03.2026 20:15 ARD Folge 6 TV-Premiere
07.04.2026 10:00 ARD-Mediathek Folgen 8-13 Streaming-Premiere
07.04.2026 20:15 ARD Folge 7 TV-Premiere
14.04.2026 20:15 ARD Folge 8 TV-Premiere
21.04.2026 20:15 ARD Folge 9 TV-Premiere
28.04.2026 20:15 ARD Folge 10 TV-Premiere
05.05.2026 20:15 ARD Folge 11 TV-Premiere
12.05.2026 20:15 ARD Folge 12 TV-Premiere
19.05.2026 20:15 ARD Folge 13 TV-Premiere
Foto: SWR / ARD / Volker Roloff
Foto Tilmann P. Gangloff

Die erste Staffel der ARD-Serie „Die Notärztin“ (SWR / Polyphon) erzählte von Menschen, für die ihre Arbeit bei der Feuerwehr mehr als nur ein Job ist, und war vor allem wegen der vortrefflichen Sabrina Amali sehenswert. In der 13-teiligen Fortsetzung rückt das Privatleben der Mannheimer Ärztin stärker in den Mittelpunkt. Sind die Auftaktfolgen noch von Klischees geprägt, so gewinnen mit den weiteren Episoden die Mitwirkenden an Format, weil ihre Figuren zunehmend Tiefe bekommen und sich vom jeweiligen Rollenstereotyp emanzipieren. Die Umsetzung ist allerdings gerade angesichts der inhaltlichen Dramatik etwas spannungsarm geraten. Bei der Inszenierung ist Luft nach oben. Verglichen mit anderen ARD-Dienstagsserien kann sich aber auch die zweite „Notärztin“-Staffel sehen lassen.

Obwohl es ein Deutscher war, der vor gut 140 Jahren die mechanische Bildübertragung erfunden hat, gilt das Fernsehen als amerikanisches Medium, weil es in den USA zur Blüte gebracht wurde. Praktisch alle TV-Genres, die bis heute das Programm prägen, sind dort schon vor Jahrzehnten etabliert worden, darunter auch die sogenannten Medicals. Ausgerechnet dieser Begriff hat sich in der ansonsten von Anglizismen geprägten Fachsprache noch nicht durchgesetzt. Hierzulande heißen die entsprechenden Produktionen nach wie vor „Arztserie“, dabei ist mindestens die Hälfte der Hauptfiguren längst weiblich. Mit der zweiten Staffel der Serie „Die Notärztin“ haben der federführende SWR und die Polyphon ein geradezu klassisches „Medical“ nach dem Vorbild des amerikanischen Genre-Prototypen „City Hospital“ (1951) geschaffen. Konzentrierten sich die ersten Folgen auf die beruflichen Herausforderungen der Titelfigur, so wird ihr Privatleben nun mindestens gleichwertig

Natürlich ist das auch fürs hiesige Fernsehen nichts Neues, ARD-Freitagsreihen wie etwa „Die Eifelpraxis“ oder „Praxis mit Meerblick“ sind ganz ähnlich angelegt, aber eine Sendezeit nun von insgesamt fast zehn Stunden bietet ganz andere Möglichkeiten, Geschichten tiefgründig zu erzählen. Darin liegt die große Stärke der zweiten Staffel. Sehenswert ist die Serie ohnehin erneut schon allein wegen Sabrina Amali; die Schweizerin war bereits vor zwei Jahren der hauptsächliche Einschaltgrund. Das ist diesmal nicht anders, zumal die Nebenfiguren – der Aufreißer, der Dummschwätzer, das Flintenweib – zunächst wie eindimensionale Stereotype wirken. Dieser Eindruck ändert sich jedoch in den weiteren Folgen, wenn sich die Rollen vom Klischee emanzipieren und die Mitwirkenden an Format gewinnen.

Die Notärztin – Staffel 2Foto: ARD / SWR / Oliver Feist
„Die Notärztin“ (Staffel 2 / Folge 1): „Grenzen“ (24.02.26). Nina (Sabrina Amali) und Philipp (Max Woelky). Kann das was werden?!

Auf diese Weise kommen auch die Subthemen ins Spiel, weil sich beispielsweise Feuerwehrfrau Billy (Anna Schimrigk) als neue Staffelleiterin den Respekt der männlichen Kollegen verschaffen muss. Um den Stress zu bewältigen, bedient sie sich am Medikamentenschrank, was schließlich zu einer für alle Beteiligten unangenehmen Untersuchung führt. Tiefe erhalten die Figuren durch emotionale Momente wie jene, als Billy erkennt, dass ihre Mutter (Birge Schade) unter beginnender Demenz leidet. Der nach einer Handgreiflichkeit vorübergehend in die Leitstelle versetzte Markus (Max Hemmersdorfer), in Staffel eins noch Ninas Flirtpartner, hat gleich mehrere starke Szenen und redet unter anderem so lange auf einen lebensmüden jungen Mann ein, bis Rettung naht. Kleine, oftmals verblüffende Heiterkeiten, gern auf Kosten des überforderten Leiters (Johannes Kienast) der Wache, sorgen für Auflockerung.

Soundtrack (Episoden 1 bis 7): Cage the Elephant („Cold Cold Cold“, Vorspannlied), Billie Eilish („The Greatest“, „Everything I Wanted“), Mazzy Star („Fade Into You“), James Vincent McMorrow („If I Had A Boat“), Michael Kiwanuka („Old Little Heart“)

 Wie in der ersten Staffel stehen anfangs die Einsätze der Mannheimer Feuerwehr im Mittelpunkt. Die fortlaufend erzählte Serie beginnt mit der Rettung einiger junger Leute, die sich im Drogenrausch in den Neckar verirrt haben. Ein Jogger hat einen jungen Mann aus dem Wasser gezogen und erste Hilfe geleistet; der Mann geht Nina Haddad nicht mehr aus dem Kopf. Philipp (Max Woelky), zweifacher Vater, ist frisch getrennt und will sich eigentlich nicht gleich schon wieder verlieben, doch natürlich sind die Gefühle stärker. Das erfahrene Publikum fragt sich zwar, wo bei diesem Glücksgriff der Haken ist, und in der Tat offenbart eine Begegnung Ninas mit seiner zukünftigen Ex-Frau (Katharina Nesytowa), dass er zumindest früher auch andere Seiten hatte, aber das größere Hindernis für eine glückliche Liaison scheint die physisch und vor allem psychisch kräftezehrende Arbeit der Notärztin zu sein: Wie bei allen Heldinnen solcher Geschichten hat ihre Hingabe nie Feierabend.

Die Notärztin – Staffel 2Foto: ARD / SWR / Oliver Feist
„Die Notärztin“ (Staffel 2 / Folge 2): „Wut“ (03.03.26). Nina (Sabrina Amali) und das Team treffen bei einem verletzten Biker ein.

Die Beziehungsebene bildet den roten Faden und setzt regelmäßig einen Kontrapunkt zu den Einsätzen. Exemplarisch zeigt sich das in Folge fünf: Die Episode wechselt immer wieder vom Schauplatz eines Unfalls mit mehreren Verletzten zu einem Kindergeburtstag. Das wirkt zunächst irritierend, hat aber Methode und verdeutlicht den Kontrast, den derartige Berufe mit sich bringen: hier der Kampf ums Überleben der Schwerverletzten, dort die Ausgelassenheit der Kinder, mit denen Nina ihren freien Tag verbringt. Die Drehbücher stammen wieder von Jan Haering und Koautorin Tina Thoene. Da die zweite Staffel mehr als doppelt so lang ist wie die erste, hat das Duo Verstärkung bekommen. Das gilt auch für die Regie: Haering hat die ersten sieben Folgen inszeniert und somit die Ausrichtung vorgegeben, den Rest hat Florian Gottschick beigesteuert.

Die Umsetzung hat allerdings Schwächen, möglicherweise ist das dem Sendeplatz geschuldet: Beim Erzähltempo unterscheidet sich „Die Notärztin“ kaum von den üblichen Dienstagsserien im „Ersten“. Gerade die Einsatzfahrten wirken wie gemütliche Ausflüge, in deren Verlauf Nina mit Rettungssanitäter Paul (Paul Zichner) ihre Beziehung erörtert. Natürlich konnten die Verantwortlichen nicht ganze Straßenzüge absperren, aber andere Kamerapositionen und eine flottere Schnittfrequenz wären auch bei einem niedrigeren Budget möglich. Die elektronische Musik dudelt zumeist gleichförmig im Hintergrund, ganz gleich, ob es um Leben und Tod oder eine Führung durch die Wache geht. Und während die Arbeit von Feuerwehr und Notärztin auch dank der Fachberatung streckenweise fast dokumentarisch wirkt, sind die regelmäßigen Herzdruckmassagen viel zu schwach. Das wiederum ist verständlich: Im wahren Leben kann dabei auch mal eine Rippe brechen.

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19 Antworten

  1. Freue mich schon sehr auf die 2. Staffel der ARD-Serie: „Die Notärztin“. Würde mir wünschen, wenn man noch realistischere Einsätze mit einem richtig harten Backround zeigen würde, wie z.B.
    Angriffe auf die Rettungskräfte,
    die Corona-Pandemie mit allen Schutzmaßnahmen im Rettungswagen und auch später im Krankenhaus. Ich würde es ohnehin sehr begrüßen, wenn wir eine Serie über alle Phasen der COVID-Pandemie in Spielfilmform (ähnlich wie bei Grey´s Anatomy, Staffel 17) auf Deutschland bezogen, sehen könnten.
    Oder auch wenn die Feuerwehr zu Waldbränden ausrücken muss und dann bei großer Hitze über Stunden hinweg in Windeln und ohne Getränke ist.
    Oder auch bei Demos, wie am 1. Mai…….
    Ich wünsche mir einfach mehr „vom harten Alltag, egal ob Rettungskräfte oder der Polizei oder, oder…. im Fernsehen zu sehen“ und nicht immer nur einen Krimi nach dem anderen oder absolut unrealistische Krankenhausserien, die überhaupt nicht die Realität wiederspiegeln.

  2. Danke, liebe ARD für eine 2. Staffel der Serie: „Die Notärztin“. Ich finde es super, wie ihr in eurer Serie, zumindest überwiegend, die Realität zeigt und uns Zuschauerinnen und Zuschauern damit verdeutlicht wird wie hart und schwer der Beruf in der Feuerwehr, im Rettungsdienst oder eben als Notärztin ist.
    Vielleicht mal ein Tipp an alle Fernsehsender: Schaut euch mal die Doku: „Das Intensivteam-im Kampf gegen die 3. Welle“ auf der ARD-Mediathek an und macht daraus mal einen Film/eine Serie über die Coronapandemie. Ein super guter Film war der ZDF-Film: „Die Welt steht still“ über den Anfang der Pandemie, doch da müsste noch viel, viel mehr gezeigt werden, wie den Tönniesskandal, die versuchte Erstürmung des Reichstagsgebäudes, der 2. Lockdown, dann begann nach Weihnachten 2020 das Impfen und wir alle waren einfach nur „happy“, doch im Sommer 2021 mutierte das Virus und es folgte die DELTA-Welle mit der Brandrede von Herrn Prof. Wieler und der „Operation Kleeblatt“ im Herbst 2021 bis heute mit vielen Post-Covid-Patitenten (m/w/d)……Das alles muss im Fernsehen gezeigt werden, so wie wir auch Dokus vom 2. Weltkrieg, vom Mauerfall usw. mit entsprechenden Spielfilmen/Serien haben.
    Nicht nur auf Corona bezogen, gibt es unglaublich viele und gute Dokus über den wahren Krankenhausalltag, wie z.B. „Die Lebensretter von Murnau“. Oder wenn ich mir nur das Video anschaue: „Bitte greift uns nicht an“ von der Berliner Polizei….solche und ähnliche Beispiele, die müssten im Fernsehen in Filmen und Serien zu sehen sein.

  3. Super tolles Team der „Mannheimer Feuerwehr“ und mehr als realistisch und gut gespielt. Zeigt noch mehr von realen Einsätzen in eurer Serie und zeigt weniger „drum herum“, wie Liebesbeziehungen oder ähnliches. Zeigt, wie fertig Rettungskräfte und Feuerwehrleute nach emotionalen Einsätzen sind. Ganz großes Kompliment an den SWR, endlich eine Serie, die die Realität ins Fernsehen bringt.
    Auch ich wünsche mir Filme und Serie über alle Phasen der Corona Pandemie. Ich wünsche mir mehr Filme und Serie wie „Im Rausch“ (ZDF), „Allein zwischen den Fronten“ (ZDF), „Aus dem Leben“ (ARD) und Serien wie „die Notärztin“.

  4. „Die Notärztin“, eine Serie mit Anspruch, weil in der Serie der knallharte Alltag von Rettungskräften gezeigt wird. Menschen, die für uns alle ganz selbstverständlich jeden Tag dort sind wo sie gebraucht werden und dennoch werden sie oft genug von uns allen übersehen. Wir vergessen viel zu leicht die Menschen hinter den Uniformen, egal ob bei der Feuerwehr, im Rettungsdienst oder bei der Polizei. Danke an die „Serienmacher“ für die Sichtbarkeit dieser wichtigen Berufsgruppen.
    Ich würde mich ebenfalls über eine chronologische Darstellung der COVID-Pandemie in Form von einer Serie (Miniserie) freuen. Auch hierbei sollte der Fokus auf das Klinikspersonal und die Rettungskräfte, also die Menschen an vorderster Front, gerichet sein. Aber auch das RKI, die Politik und „wir alle sollten uns in der Serie wiederfinden“.
    Ich wünsche mir einfach mehr Fernsehen „aus unserem Alltag mit allen Sorgen, Problemen und Nöten“ zu sehen. Das bedeutet auch zu zeigen, wie Rettungskräfte am 1. Mai und an Silvester, genau wie die Polizei, angegriffen werden. Es bedeutet das „Leben hinter Krankheiten zu zeigen und deren Schicksalsschläge“. USW.

  5. Ich würde mir etwas weniger an „Streitereien“ und „Konflikten“ im Team der Mannheimer Feuerwehr wünschen. Ebenso weniger das Zeigen des Privatlebens der „Notärztin“. Besonders gut hat mir der rasante Beginn der Serienstaffel 2 gefallen, wie „mitten in der Nacht werden die Einsatzkräfte alarmiert und müssen zu einem schweren Einsatz „ausrücken“….es geht um Leben und Tod….es muss reanimiert werden…..
    Zeigen Sie mehr von diesen schweren Einsätzen, zeigen Sie wie Rettungskräfte und „die Notärztin“ nach Einsätzen z.B. an Einschlafproblemen leiden (weil sich die Gedanken noch um den Einsatz „drehen“). Zeigen Sie, welche belastende Herausforderung es ist „auf der Straße“ jeden Tag zu sein und mit Messerangriffen usw. zu tun zu haben.
    Ebenso würde auch ich es sehr begrüßen, einen Film/eine Serie über die Chronik der Coronapandemie sehen zu können.

  6. Eine Serie für unsere Heldinnen und Helden auf der Straße. Super vielen Dank für die 2. Staffel der Serie: „Die Notärztin“. Ich wünsche mir die Darstellung von weiteren harten Einsätzen, wie Brandopfer, wenn die Feuerwehr auf der Autobahn einen schweren Unfall löschen muss und „die Notärztin“ und die Rettungskräfte um das Überleben der Patientinnen und Patienten kämpfen müssen, wenn es im Sommer zu Waldbränden kommt, wenn es zu einer Amokfahrt kommt etc. Stellen Sie in der Serie da, wie sehr die Einsatzkräfte „unter ihren Einsätzen zu leiden haben und psychisch manchmal auch am Ende sind“.
    Ich freue mich sehr darüber, wenn wir endlich bald mal eine Serie zur COVID-Pandemie sehen können. Fand schon damals den ZDF Film: „Die Welt steht still“ mehr als gut gemacht.

  7. Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ich begrüße die 2. Staffel Ihrer Serie: „Die Notärztin“ sehr, da mein Sohn selbst als Notarzt arbeitet und meine Enkelin gerade ihre Ausbildung zur Notfallsanitäterin beendet hat. Ich begrüße die aufgeworfenen Themen und Probleme im Rettungsdienst, wie das niedrige Gehalt bei Notfallsanitätern und auch bei Feuerwehrleuten. Auch ich würde es sehr begrüßen, wenn der Schwerpunkt der Serie auf den Einsätzen liegen würde und das Privatleben auch kurz zum Thema gemacht würde (wie Schichtarbeit, dadurch muss der Partner oft auf „die Rettungskräfte“ verzichten (wenn andere Feierabend haben, dann müssen die Rettungskräfte oft zum Dienst. Die Rettungskräfte fehlen oft bei Feierlichkeiten, wie Geburtstage, an Weihnachten etc.)) Doch der Fokus sollte darauf liegen, in welchen Ausnahmesituationen die Leute im Rettungsdienst arbeiten und „auch funktionieren müssen“. So kam meine Enkelin von einigen Einsätzen nach Hause und hatte sich dabei in ihre Hose gemacht oder es zitterten ihr die Hände, weil z.B. ein Kind bei einem Autounfall ums Leben kam oder an Silvester wurde sie und ihre Kollegen mit Böllern beworfen und in einen Hinterhalt gelockt.
    Mit großer Freude sah ich die vielen Fürsprecher für eine Serie über die Chronik der COVID-Pandemie. Auch ich würde eine solche Serie sehr begrüßen.

  8. Der Gedanke „uns Zuschauerinnen und Zuschauer auf die Straße mitzunehmen um den harten Alltag einer Notärztin, der Rettungskräfte und der Feuerwehr zu zeigen“, finde ich super. Doch bei der Umsetzung der Serie stört mich etwas: Ich würde mir wünschen, weniger vom Privatleben und von den Konflikten im Team zu sehen, dafür mehr von den Einsätzen. Nehmt uns in der Serie mit, wenn Menschen bei einem Autounfall sterben, wenn die Feuerwehr einen Wohnungsbrand löschen muss und Menschen zum Teil verbrannt sind oder eine Rauchgasvergiftung erleiden, zeigt wenn auf „offener Straße Menschen sterben“ und die Einsatzkräfte nach den Einsätzen selbst Probleme haben, alle Ereignisse zu verarbeiten……Zeigt den harten Alltag im Rettungsdienst und der Feuerwehr.

  9. Etwas schade finde ich, dass seit vielen Jahren kaum ein Wunsch oder ein Hinweis der Zuschauerinnen und Zuschauer von den Fernsehsendern umgesetzt wird. Seit 2023 bitten unzählige Zuschauerinnen und Zuschauer die Fernsehsender, wie die ARD, um eine Staffel der Serie „Charité“ zur COVID-19 Pandemie. Doch passiert ist bis heute nichts. Auch das ZDF wurde um eine Fortsetzung des Spielfilmdramas: „Die Welt steht still“ gebeten. Doch auch hier ist nichts passiert. Zuschauerinnen und Zuschauer bitten in der ARD-Serie: „In aller Freundschaft“ mehr vom harten Kliniksalltag zu zeigen. Doch passiert ist nichts.
    Auch bei der Staffel 2 der Serie: „Die Notärztin“ wurde der Themenschwerpunkt verfehlt. Ca. 80 % der Serie müsste von Einsätzen handeln und nur ca. 20 % vom Privatleben und möglichen Konflikten im Team.
    Ich würde mich freuen, wenn man mehr auf die Zuschauerinnen und Zuschauer hören würde und nicht jeden Hinweis ignoriert.

  10. Mega schade, aber wir geben die Hoffnung auf mehr Realität in der Serie „die Notärztin“ nicht auf. Wir könnten uns eine Serienfolge wie folgt vorstellen: An Silvester ist das ganze Team in „Alarmbereitschaft“. Es gibt viele Wohnungsbrände und plötzlich werden der Notarztwagen, der RTW und der Feuerwehrwagen mit Böllern beworfen. Während sich das Mannheimer Team versucht zu retten, rufen bereits viele Passanten nach Hilfe, weil sie von Böllern getroffen wurden.
    Am nächsten Tag gibt es eine Messerstecherei und das Team muss ausrücken….dann kommt die Meldung einer Amokfahrt. Es gibt Tote und viele schwer Verletzte, es muss triagiert werden….und plötzlich ist das ganze Team psychisch am Ende.
    So in etwa würden wir uns die Serie „die Notärztin“ vorstellen und weniger Liebesleben oder Probleme im Team.

  11. Betreff: Serienfolge „Alte Muster“
    Liebes Team des SWR, liebes ARD-Team,
    Ihre Serienfolge „Alte Muster“ hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht, weil sie einfach super realistisch und damit grandios war. Es wurden verschiedene Einsätze und Situationen gezeigt und auch die komplexen Situationen in der Leitstelle bei einem Notruf thematisiert. Ebenso empfand ich es als wichtig in Ihrer Serie die psychische Belastung der Notärztin darzustellen und zu zeigen, wie „wenig man in dem Beruf planen kann“ (so z.B. das Treffen am See oder als der Freund der Notärztin mit seinen Kindern die Wache besuchte und die Notärztin noch im Einsatz war. Bitte zeigen Sie noch viele weitere Serienfolgen dieser Art.
    Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn Sie, von der ARD, eine Serie zur Chronik der COVID-19-Pandemie zeigen könnten. Vielleicht jetzt in einem Jahr? Also zu 7 Jahre Corona? (Ähnlich dem Spielfilmdrama: „Die Welt steht still“, aber eben über die gesamte Chronik der Pandemie und im Anschluss eine Dokumentation über die Pandemie.
    Bitte zeigen Sie etwas weniger Krimis, doch dafür Filme über aktuelle Themen, wie der Film „Die Bürgermeisterin“ oder „Aus dem Leben“. Vielen Dank!

  12. Serienfolge: „Teamwork“
    Ein großes Kompliment für die Serienfolge „die Notärztin“-„Teamwork“. Das pure und harte Leben mit Tod, Panik und vielen Verletzten bei einem Autounfall.
    Das Gleiche gilt auch für die Serienfolge: „Können Wunder geschehen?“ bei „In aller Freundschaft“. Dort verstarb Frau Prof. Weber an einem Hirntumor und spendete ihre Organe. Der gestrige Abend in der ARD war also mehr als gelungen. Würde mir mehr vom „realen Leben“ im Fernsehen wünschen.

  13. „Familie“, die bisher beste Serienfolge „EVER“. Hier konnte ich spüren, was harte Einsätze bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Feuerwehr und dem Rettungsdienst auslösen. Wie anstrengend die Arbeit ist, sowohl körperlich, als auch seelisch. Es wurde deutlich, wie schwer es ist in diesem Dienst „ein Privatleben“ zu führen und auf welches Unverständnis die Feuerwehrleute, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Rettungsdienst oder auch im Krankenhaus, bei der Polizei usw. stoßen. Wir alle vergessen immer wieder: „Da stecken Menschen hinter der Uniform, die mehr als hart für uns alle arbeiten.
    Bitte mehr von diesen „echten“ Serienfolgen. Danke!

  14. Nah an der Realität mit berührenden Schicksalsschlägen-das ist „Die Notärztin“. Ich würde mir weniger „Drama“ im Team wünschen (weniger Konflikte, Machtgehabe, private Konflikte o.ä.), dafür mehr von den eigentlichen Einsätzen. Ich habe die Serie aus den USA: „The Pitt“ gesehen und war von der Realität der Serie, die oft mehr als hart und auch grausam ist, begeistert. Ähnliche Formate wünsche ich mir auch im deutschen Kontext und damit im deutschen Fernsehen.
    Danke auch an das Team von „In aller Freundschaft“, eure Serie wird immer realistischer und mit Lisa macht die Serie „einen gewaltigen Sprung nach vorne“. Ein fast reales Krankenhausbild, das sehe ich nun jeden Dienstag.

  15. Die ARD-Serie: „Die Notärztin“ finde ich gut, aber bis zum „sehr gut“ ist es noch ein „weiter Weg“. Der Chef der Feuerwehrwache ist von seinem Verhalten her unmöglich. Ich wünsche mir für diese Serie einen Chef der souverän sein Team führt, der auch mal zusammen „mit seinem Team weint“, wenn der Einsatz besonders schwer war. Bitte zeigen Sie in der Serie „nicht so viel vom Privatleben der Einsatzkräfte“. Zeigen Sie mehr von schweren und belastenden Einsätzen, wie z.B. wenn ein Kind von der Gartenleiter fällt und so unglücklich fällt und im Rettungswagen verstirbt. Zeigen Sie, was es heißt, als Notärztin z.B. bei einem Terroranschlag vor Ort triagieren zu müssen usw.

  16. „Zielgerade“: Ein Feuerwehrmann reanimiert auf der Trage den Patienten, während dieser fortgeschoben wurde. Autos sind ineinander verkeilt, es muss triagiert werden, eine schwangere Frau liegt im Retttungswagen und ist dort eingeklemmt…..danke für diese unfassbar gute und realistische Serienfolge. In dieser Serienfolge hat mir besonders gut gefallen wie sehr das eine tragische Ereignis die ganze Serienfolge ausfüllte, ohne private Probleme.
    Bitte zeigen Sie viel mehr von diesen Serienfolgen, denn das ist das „reale Leben“ und wir Zuschauerinnen und Zuschauer wissen viel zu wenig über die harte Arbeit der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und eben den Notärztinnen und Notärzten.
    Ich wünsche mir eine Chronik der gesamten COVID-Pandemie in Spielfilmform (dazu würde sich die ARD-Serie: „Charité“ super gut eignen). Ich wünsche mir mehr Realität im Fernsehen sehen zu können, wie z.B. einen Spielfilm über die Ahrtalflut, über die Amok- und Terrorfahrten „mitten in unseren Innenstädten“. Bitte zeigen Sie etwas weniger Krimis, dafür mehr Vielseitigkeit im Fernsehen und ganz besonders mehr von der Realität.
    Für die Serienfolge: „Zielgerade“ gehen nicht nur beide Daumen hoch, sondern auch die „dicken Zehen“.

  17. Ich verstehe die guten Bewertungen dieser Sendung nicht.
    Sie plätschert so vor sich hin, keine Spannung und in die Länge gezogen.
    Die absolute Katastrophe war ja wohl die Folge vom 12.o5.26. total an der Realität vorbei. So etwas gibt es Gott sei Dank nicht in der Wirklichkeit.
    Unorientierte Menschen laufen aufgeregt durch die Gegend schnauzen sich gegenseitig an und gaben keinen Plan.
    Das war das Schlimmste, was ich in den letzten Jahren im TV gesehen habe .
    Ich brauche keine weitere Staffel.

  18. Lieber SWR,, ganz prima gemacht, denn „auf der Zielgeraden“ habt ihr „das wahre Leben“ mit Chaos, mit Menschen, die die Rettungskräfte verbal und auch teilweise körperlich attackieren, gezeigt. In Rettungsstaffeln wird nicht umsonst immer wieder der Ernstfall geprobt, damit alle „Abläufe Hand in Hand gehen“ und damit kein Chaos, wie im Film gezeigt, entsteht. Doch jeder Fall im Rettungsdienst ist anders und dann kann schnell „das Geübte“ ganz anders aussehen. Ganz, ganz großes Lob und mehr als realistisch dargestellt. Besonders gut hat mir die Serienfolge gefallen, weil „nichts drumherum“ gezeigt wurde (wie persönliche Probleme in der Partnerschaft der Notärztin oder Probleme mit dem völlig überforderten Chef (nur ganz kurz wurde die Inkompetenz des Chefs dargestellt)). Ansonsten war der Schauplatz die Tätigkeit der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, so, wie viele Unfälle im Jahr in Deutschland passieren, nur wenige bekommen davon etwas mit.
    Wenn es eine 3. Staffel „der Notärztin“ gibt, dann zeigen Sie bitte viel öfters Serienfolgen dieser Art. Auch ich wünsche mir mehr „vom wahren Leben“ im Fernsehen in Form von Serien und Spielfilmen zu sehen. Besonders gefallen mir Filme wie: „Heldin“, „Das Lehrerzimmer“, „Die Welt steht still“ (ZDF), „Aus dem Leben“ (ARD), „Verschollen“ (ARD). Doch von diesen wirklich guten Filmen gibt es leider viel zu wenige.
    Besonders gut gefällt mir auch in der Serie „In aller Freundschaft“ wie man dort „das wahre Leben“ in die Serie integriert. Sehr gut hat mir die Serienfolge: „Können Wunder geschehen?“ gefallen.
    Ich würde mich sehr über eine Chronik des Pandemieverlaufs in Form mehrerer Spielfilmteile oder einer Serie freuen und dann auch hier mit allen „harten Details“, wie mit der Erschöpfung der Ärzte und Pflegekräfte, mit der ECMO usw.
    Danke!
    (Bin selbst im Rettungsdienst)

  19. Ein riesen Kompliment für die Folge „Zielgerade“. Lebensnah und damit mehr als dramatisch, ohne Beschönigung. Ich fühlte mit allen Beteiligten mit und man spürte die Angst und die Verzweiflung aller Personen, angefangen vom Rettungsdienst-Praktikanten über die schwangere Frau, den Ehemann der schwangeren Frau, den eingeklemmten Personen im PKW, der junge Mann, der Unfallverursacher war und um seine Schwester bangte bis natürlich zu allen Helfern im Rettungsdienst, der Feuerwehr und der Polizei. Danke auch für das Zeigen des unverschämten Verhaltens der Influencerin, denn damit müssen sich „auch noch die Einsatzkräfte rumschlagen“. Der Unfall aus verschiedenen Blickwinkeln zu zeigen war grandios dargestellt und zeigt uns „die auf der Couch sitzen“, was die Menschen, die uns in Notsituationen helfen, alles leisten müssen. Danke für diese Folge!
    Bitte zeigen Sie im Fernsehen lebensnahe Filme, wie über die Coronapandemie, wie über Post-COVID und damit auch über ME/CFS. Zeigen Sie Filme über die Flut im Ahrtal, über Terrorfahrten, Messerstechereien, über Angriffe auf Polizei und Rettungskräfte, über das Hantavirus, wenn die Rettungskräfte und Ärzte stundenlang in den Schutzanzügen sein müssen und die Hantaviruspatienten:innen von A nach B transportieren müssen u.V.m.

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Serie & Mehrteiler

SWR

Mit Sabrina Amali, Max Woelky, Paul Zichner, Max Hemmersdorfer, Anna Schimrigk, Johannes Kienast, Mark Zak, Birge Schade, Paul Wollin, Sinja Dieks, Jörn Hentschel, Katharina Nesytowa, Tinka Fürst

Kamera: Lukas Steinbach

Szenenbild: Tom Hornig

Kostüm: Stefanie Jauß

Schnitt: Jan-Timo Sonnemann, Christoph Dechant

Musik: Tina Pepper, Jasmin Reuter, Stephan Römer

Redaktion: Simon Riedl, Barbara Biermann

Produktionsfirma: Polyphon

Produktion: Sabine Tettenborn

Headautor*in: Jan Haering

Drehbuch: Jan Haering, Tina Thoene, Nina Blum, Frank Wollin

Regie: Jan Haering, Florian Gottschick

Quote: (1): 3,44 Mio. Zuschauer (15% MA); (2): 3,37 Mio. (14,9% MA); (3): 3,04 Mio. (13,8% MA); (4): 3,16 Mio. (14,3% MA); (5): 3,49 Mio. (15,4% MA); (6): 3 Mio. (13,5% MA); (7): 3,15 Mio. (15,1% MA); (8): 2,88 Mio. (13,3% MA); (9): 2,93 Mio. (13,5% MA); (10): 2,70 Mio. (12,9% MA); (11): 2,81 Mio. (13,4% MA); (12): 3,17 Mio. (14,7% MA)

EA: 17.02.2026 10:00 Uhr | ARD-Mediathek

weitere EA: 07.04.2026 10:00 Uhr | ARD-Mediathek (Folgen 8 bis 13). TV: 24.02.2026 20:15 Uhr | ARD

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