Unter Freunden stirbt man nicht
    • Serie „Unter Freunden stirbt man nicht“

      "Alles gelogen" (ZDF-Mediathek, ab 4.7.) "Toni, männlich, Hebamme" – finale Episoden (ARD, 7.+14.8.) tittelbach.tv braucht dringend KRÖTEN für den RELAUNCH tittelbach.tv-Relaunch & Anzeigen-Sommerloch... "Überväter" (ZDF-Mediathek, ab 4.7.) "Kleo" Staffel 2 (Netflix, 25.7.)
      Foto: ZDF / Stephan Rabold

      "Alles gelogen" (ZDF-Mediathek, ab 4.7.)

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      "Toni, männlich, Hebamme" – finale Episoden (ARD, 7.+14.8.)

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      "Überväter" (ZDF-Mediathek, ab 4.7.)

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      Foto: Netflix

      "Kleo" Staffel 2 (Netflix, 25.7.)

      Zeitsprung Pictures – Michael Souvignier, Till Derenbach, Jörg Christian Engels

      3.+4. Folge, Vox, 24.03.2021, 20:15 Uhr

      Berben, Lauterbach, Neuhauser, Pläging, Stienz. Immer Ärger mit Hermann

      Tilmann P. Gangloff
      „Unter Freunden stirbt man nicht“ – die Geschichte dieser TVNow-Originalserie, die 2021 auch auf Vox zu sehen sein wird, klingt simpel: Vier Freunde wollen den plötzlichen Tod eines fünften geheim halten, denn der Wissenschaftler ist für den Nobelpreis nominiert worden; aber den bekommen nur Lebende. Es ist mehr als bemerkenswert, wie es Claudius Pläging gelingt, aus diesem Handlungskern eine vierteilige Serie à 45 Minuten zu machen, ohne dass die Zeit zwischendurch lang wird. Für Kurzweil sorgen unter anderem die hochkarätige Besetzung, die ständigen Überraschungen sowie die herrlich bösen Dialoge. Außerdem hat der Autor die Geschichte durch einige weitere Ereignisse ergänzt, die weit mehr als bloß Nebenschauplätze sind. Als dramaturgisch geschickt erweist sich auch die Idee, jede Folge aus einer anderen Perspektive zu erzählen. Welchen Stellenwert die Serie besitzt, belegen nicht nur die vier Hauptdarsteller Iris Berben, Heiner Lauterbach, Adele Neuhauser und Michael Wittenborn. Selbst Walter Sittler war sich nicht zu schade, die Rolle der Leiche zu übernehmen.

      Berben, Lauterbach, Adele Neuhauser, Wittenborn & Sittler in: "Unter Freunden stirbt man nicht"
      Foto: TVnow / Frank Dicks

      Die Freunde und ihr Kumpel Hermann (Walter Sittler), der den Nobelpreis für Wirtschaft bekommen soll. Dummerweise ist er gerade verstorben. Da ist die Trauer doppelt groß. Iris Berben, Heiner Lauterbach, Adele Neuhauser, Michael Wittenborn

      Die gute Nachricht zuerst: Hermann bekommt den Nobelpreis für Wirtschaft. Allerdings ist er gerade gestorben. Das ist natürlich nicht schön, aber die schlechte Nachricht ist eine andere: Die Auszeichnung wird nicht posthum verliehen. Deshalb beschließen seine Freunde, Hermanns Tod bis zur Bekanntgabe der Preisträger in fünf Tagen geheim zu halten. Das klingt zunächst nicht kompliziert, aber es ist Sommer, und spätestens seit Alfred Hitchcocks schwarzer Komödie „Immer Ärger mit Harry“ weiß man, dass Tote einem das Leben ganz schön schwer machen können. Es ist ohnehin bemerkenswert, wie es Autor Claudius Pläging („Der Vorname“) gelingt, aus einem eigentlich simplen Handlungskern eine vierteilige Serie à jeweils gut 45 Minuten Folgen zu machen, ohne dass zwischendurch die Zeit lang wird. Für Kurzweil sorgt dabei neben den zum Teil bitterbösen Dialogen die hochkarätige Besetzung: Die vier Freunde, alle sechzig plus, werden von Iris Berben, Heiner Lauterbach, Adele Neuhauser und Michael Wittenborn verkörpert. Abgesehen von einem dramaturgisch allerdings wichtigen Geburtstagsgruß per Video war sich Walter Sittler nicht zu schade, sich als Leiche zur Verfügung zu stellen; ein weiterer Beleg für den besonderen Stellenwert der Serie. Das gilt auch für namhafte Mitwirkende wie Inez Bjørg David, die zunächst nicht mehr zu tun hat als durchs Bild zu gehen, oder Harald Krassnitzer, der als Überraschungsgast in Folge vier auftaucht und für eine letzte von vielen verblüffenden Wendungen sorgt.

      Berben, Lauterbach, Adele Neuhauser, Wittenborn & Sittler in: "Unter Freunden stirbt man nicht"
      Foto: TVnow / Frank Dicks

      Immer Ärger mit Hermann. Lauterbach, Wittenborn, Berben, Sittler & Neuhauser

      Als gleichfalls gelungen erweist sich das dramaturgische Konzept, das allerdings nicht auf Plägings Mist gewachsen ist: „Unter Freunden stirbt man nicht“ ist eine Adaptation der nach dem gleichnamigen Roman von Noa Yedlin entstandenen israelischen Serie „Stockholm“. Die Handlung ist zwar wie ein vierteiliger Spielfilm konzipiert, aber jede Folge wird (wie im Original) aus anderer Perspektive erzählt. Rahmenhandlung ist die abwechselnde Befragung der Freunde durch einen Polizisten (Moritz Führmann), wobei Pläging jedes Mal durch Andeutungen erfolgreich Neugier und Vorfreude schürt („Sie haben Gruppensex vorgetäuscht, um nicht enttarnt zu werden?!“). Außerdem hat er die Geschichte durch einige Ereignisse ergänzt, die weit mehr als bloß Nebenschauplätze sind.

      Berben, Lauterbach, Adele Neuhauser, Wittenborn & Sittler in: "Unter Freunden stirbt man nicht"
      Foto: TVnow / Frank Dicks

      Das waren noch Zeiten! Die Altachtundsechziger wissen, wie man tafelt und feiert.

      Als die Handlung beginnt, ist Buchhändlerin Annette (Neuhauser) völlig durch den Wind: Ein berühmter Autor hat sich nach einer Lesung als Grabscher entpuppt. Annette hat sich das nicht gefallen lassen, was ihr prompt eine fragwürdige Internetprominenz einbringt: Das Video zeigt sie als Furie, die einen vermeintlich harmlosen Holocaust-Überlebenden aus seinem Rollstuhl gekippt hat. Später wird sie sich beim RTL-Interview mit Steffen Hallaschka endgültig um Kopf und Kragen reden. Zunächst muss sie jedoch den Tod von Hermann verkraften. Als Joachim (Lauterbach) in Hermanns Mails eine Nachricht auf Schwedisch entdeckt, die offenbar vom Nobel-Komitee stammt, fasst die Clique ihren folgenschweren Entschluss. Fortan folgt die Serie der Maxime „leichter gesagt als getan“: Erst steht eine vermeintlich von Hermann geschwängerte junge Frau (David) vor der Tür, dann kommt als Übernachtungsgast seine Schwester (Johanna Gastdorf) zu Besuch. Also beschließen die Freunde, den Leichnam zu Joachim zu karren, dessen Frau (Tanja Schleiff) in Urlaub ist. Dabei kommt es zu einem Zusammenstoß mit einem Radfahrer, was sich als folgenschwere Begegnung entpuppt. In Joachims feudalem Eigenheim ist Hermann jedoch ebenfalls nicht sicher, denn Vera hat den Urlaub bloß vorgetäuscht, um eine Überraschungsparty für den Gatten zu organisieren. Als die Freunde Hermann erneut „umbetten“ wollen, ist die Leiche verschwunden.

      Michael Wittenborn in "Unter Freunden stirbt man nicht"
      Foto: TVnow / Frank Dicks

      Friedrich (unnachahmlich: Michael Wittenborn) sah sich stets im Schatten von Hermann und leidet bis heute unter einem veritablen Minderwertigkeitskomplex.

      Neben den vielen Wendungen erfreut die Serie nicht zuletzt durch ihre Liebe zum Detail. Der Vorspann zum Beispiel erschießt sich tatsächlich erst nach mehrmaligem Anschauen, denn er erzählt mit Hilfe von Jugendfotos sowie Zeitungsartikeln von der vierzigjährigen Freundschaft und illustriert die Biografien des Quintetts. Joachim (Lauterbach) hat mit der Erfindung eines Verschlusses für Plastiktüten ein Vermögen verdient. Dass Friedrich (Wittenborn) zu kurz kommt, hat seinen Grund: Er sah sich stets im Schatten von Hermann und leidet bis heute unter einem veritablen Minderwertigkeitskomplex. Was die beiden unterscheidet, zeigt eine Sequenz, in der er in die Rolle des Freundes schlüpft, um Investoren von den Plänen für ein Wirtschaftsinstitut zu begeistern. Hermanns Assistentin hält ihren Chef für eine Lichtgestalt und Friedrich wegen seiner ermüdenden Monologe für ein Schwarzes Loch. Als sie ihm trotzdem anbietet, die Nacht mit ihm zu verbringen, bestätigt er die Einschätzung und verzettelt sich in einem Vortrag über seine Forschungen. Besser als durch Wittenborn lässt sich diese traurige Gestalt kaum verkörpern. Später versagt Friedrich bei dem Versuch, eine Weinflasche zu entkorken, bis sich Ella erbarmt und den Verschluss aufdreht. Die zweite Frau in der Runde wird ansonsten zwar im Wesentlichen auf ihre sexuellen Ausschweifungen reduziert, von denen sie gern und oft erzählt, dafür hat Iris Berben die absolut besten Pointen.

      Trailer zur TVNow-Serie "Unter Freunden stirbt man nicht" (2021 auf Vox)

      Einziges, aber unübersehbares Ärgernis der Serie ist die Bildgestaltung. Regisseur Felix Stienz hat zuletzt diverse Episoden für „Merz gegen Merz“ (ZDF), „Frau Jordan stellt gleich“ (ProSieben) und „Einstein“ (Sat 1) gedreht und sein Ensemble bei „Unter Freunden“ zu wunderbaren Leistungen geführt, aber Kameramann Jakob Beurle musste den Bildern aus unerfindlichen Gründen einen pseudodokumentarischen Look verpassen. Der Stil erinnert an Reportagen, deren Autoren nicht bloß redende Köpfe zeigen wollen, weshalb die Kameraleute dauernd die Perspektive wechseln und mit dem Zoom spielen, damit wenigstens der Stil dynamisch wirkt. Zum Glück lässt die nervige Ruckelei (die es im Original nicht gibt) in den weiteren Folgen nach. Die Serie hat solchen Schnickschnack ohnehin nicht nötig, weil es enormen Spaß macht, dem Ensemble zuzuschauen. Alle Mitwirkenden hatten offenbar große Freude an Plägings Dialogen; das Spektrum reicht von purem Nonsens über Loriot-ähnliche Ehegespräche bis zur mitunter nur noch knapp jugendfreien Wortwahl Ellas, die die Dinge derart unverblümt beim Namen nennt, dass die Serie bei ARD & ZDF kaum vorstellbar wäre.

      Wie in vielen Freundschaftsfilmen kommen natürlich auch ein paar unbequeme Wahrheiten zur Sprache. Dass die drei anderen schon lange von der Beziehung zwischen Annette und Hermann wissen, ist dabei ungleich harmloser als die Meinungen der Freunde über Joachims Versuch, sich als Lyriker zu betätigen. Seine Gedichte sorgen auch für den Vorwand, mit dem Gattin Vera ihn in das Hotel gelockt hat, in dem die Party stattfindet: Dort will sich angeblich Elke Heidenreich mit ihm treffen. Interessant ist auch die Musik (Caroline Kox, Antonio de Luca), die stellenweise nur aus Schlagzeugsoli besteht. Dass die letzte Folge von „Unter Freunden stirbt man nicht“ noch ein paar Knüller zu bieten hat, die einige der Ereignisse in ein völlig anderes Licht tauchen, versteht sich fast von selbst. (Text-Stand: 2.12.2020)

      Berben, Lauterbach, Wittenborn in "Unter Freunden stirbt man nicht"
      Foto: TVnow / Frank Dicks

      Witz, Spannung & ein Top-Enemble! Heiner Lauterbach, Iris Berben & Wittenborn

      Tilmann P. Gangloff ist seit 1985 freiberuflicher Fernseh- und Filmkritiker für Tageszeitungen und Fachzeitschriften, seit 1990 regelmäßiges Mitglied der Jury für den Grimme-Preis sowie Mitglied diverser anderer Fernsehpreisjurys.

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      „Unter Freunden stirbt man nicht“
      Vox / Serie / Komödie
      EA: 17.12.2020 (TVNow)
      Mit Iris Berben, Heiner Lauterbach, Adele Neuhauser, Michael Wittenborn, Moritz Führmann, Tanja Schleiff. Als Gäste: Inez Bjørg David, Johanna Gastdorf, Elke Heidenreich, Harald Krassnitzer
      Drehbuch: Claudius Pläging. Vorlage: Noa Yedlin
      Regie: Felix Stienz
      Kamera: Jakob Beurle
      Szenenbild: Cordula Jedamski
      Kostüm: Daniele Gossens-Dommel
      Schnitt: Martin Mayntz, David Wieching
      Musik: Caroline Kox, Antonio de Luca. Soundtrack: Bobby Hebb („Sunny“), Stanley Turrentine („Sunny“)
      Redaktion: Thomas Disch
      Produktionsfirma: Keshet Tresor Fiction – Christina Christ, Axel Kühn


      Bewertung: 5,0 von 6


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    • 90-Minüter 2023/24

      • Weisse & Giese
        "Sie sagt. Er sagt." / ZDF / Terjung
      • Die Saison ist so gut wie beendet. Jetzt heißt es, die Mediatheken nach den Filmen und Serien zu durchforsten, die man in den letzten Monaten verpasst hat. Eine Auswahl der besten 90-Minüter:
         

        • Lars Beckers "Die Macht der Frauen" (ZDF) mit Wörner
        • "Der neue Freund" (ARD) mit Harfouch & Hanczewski
        • "Sörensen fängt Feuer" (ARD) von und mit Bjarne Mädel
        • "Das Mädchen von früher" (ZDF) mit Kunzendorf & Giese
        • Ingo Haebs "Eher fliegen hier UFOs" (ARD) mit Gastdorf
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        • Dominik Grafs "Mein Falke" (ARD) mit Anne Ratte-Polle
        • "Das Schweigen der Esel" (ORFon) von & mit Markovics
        • Daniel Harrichs "Am Abgrund" (ARD) mit Wagner & Jordan
        • Rick Ostermanns "2 Freunde" (ARD) mit von Dohnányi & Matthes. Buch: David Ungureit
        • "Der Fall Marianne Voss" (ZDF) mit Schüttauf & Koch
        • Geschonnecks "Sie sagt. Er sagt." (ZDF) mit Weisse, Giese, Brandt. Buch: von Schirach
        • Jehns "Mordnacht" (ARD) mit Brückner & Rosalie Thomass
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      • Devenport
        "Davos 1917" / ARD
      • Das sind die besten deutschen SERIEN 2023:

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        • "37 Sekunden" (ZDF)
        • "Tage, die es nicht gab" (ARD)
        • "Bonn – Alte Freunde, neue Feinde" (ARD)
        • "Am Ende – Die Macht der Kränkung" (ZDF)
        • "Der Schatten" (ZDF)
        • "Die zweite Welle" (ZDF)
        • "Wer wir sind" (ARD)
        • "Schnee" (Arte/ARD)
        • "Davos 1917" (ARD)


        ARD & ZDF: klein, aber fein

        • "Nackt über Berlin" (ARD)
        • "Füxe" (ZDF)
        • "Die nettesten Menschen der Welt" (ARD)
        • "Watch Me – Sex sells" (ZDF)
        • "Like a Loser" (ZDF)
           

        Das Beste der Streamer

        • "A Thin Line" (Paramount+)
        • "German Crime Story – Gefesselt" (Prime)
        • "Sam – Ein Sachse" (Disney+)
        • "Liebes Kind" (Netflix)
        • "Legend of Wacken" (RTL+)
        • "German Genius" (Wow)
        • "Die Therapie" (Prime)
        • "Deutsches Haus" (Disney+)
           

        außerdem sehenswert

        • "Gestern waren wir noch Kinder" (ZDF)
        • "Der Greif" (Prime)
        • "Luden – Könige der Reeperbahn" (Prime)
        • "Transatlantic" (Netflix)
        • "Schlafende Hunde" (Netflix)


        enttäuschend: "Der Schwarm" (der Deutsche Fernsehpreis für diese ZDF-Serie ist ein Witz!)
         

        Mega-Flop des Jahres: "Club Las Piranjas" (RTL+)

         

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        • "Mr. & Mrs. Smith" (Prime Video)
        • "True Detective 4 – Night Country" (Wow)
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    • Grimme Preis 2024

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    • Sommer-Tipps

      • Anke Engelke
        "Perfekt verpasst" / Prime Video
      • Wenn die Fußball-WM auf die Zielgerade einbiegt, beweist das ZDF einmal mehr sein Händchen für clevere Programmplanung. Vier von fünf (sehr) sehenswerten Komödien, die im ZDF im September gesendet werden, stehen Anfang Juli bereits zum Streamen in der Mediathek: die Workplace-Satire „Alle nicht ganz dicht“ mit Ulrike Kriener und Tim Oliver Schultz, die Vater-Sohn-Sause „Überväter“ mit Fritz Karl und Anselm Bresgott und das Schmunzel-Highlight „Alles gelogen“ mit Bastian Pastewka als Dauer-Flunkerer, mit Katrin Wichmann und Lina Beckmann, produziert & geschrieben von Ralf Husmann. Da heißt es mehr Fremdbibbern als Fremdschämen. Für Tilmann P. Gangloff etwas schwächer ist der top besetzte „Pärchenabend“ mit u.a. Alwara Höfels, Serkan Kaya, Ken Duken und Adina Vetter. Das könnte damit zusammenhängen, dass eine weitere Kammerspiel-Dramedy, der Sönke-Wortmann-Kinofilm „Eingeschlossene Gesellschaft“, im direkten Vergleich besser abschneidet. Ein weiterer Wortmann-Unterhaltungsfilm, „Contra“ mit Christoph Maria Herbst und Nilam Farooq, dürfte im Fernsehen ein wesentlich größerer Erfolg als im Kino werden. Gewohnt krachledern komisch geht’s im neuen Eberhoferkrimi „Rehragout-Rendezvous“ zu. Anspruchsvoller sind da schon die Premieren der ZDF-„Shooting-Stars“-Reihe, „The Ordinaries“, „Alle wollen geliebt werden“ oder „Karigula – Monster der Liebe“. Die Highlights dieser Reihe, „Sweet Disaster“ und „Das schwarze Quadrat“ hatten bereits Premiere auf Arte. Alle Kritiken – auch zu den letztgenannten Produktionen, die ab 4. Juli in der Mediathek stehen – sind bereits auf t.tv zu lesen. Ach ja, auch Netflix setzt auf (Wortwitz-)Komödie mit dem Film "Spieleabend". Und seit Ende Juli gibt es dort die zweite Staffel von "Kleo"! Ein weiteres Streamer-Highlight wartet ab 15.8.: "Perfekt verpasst" (Prime Video) mit Anke Engelke (Foto) & Bastian Pastewka.            tit.

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      2. „Allmen und das Geheimnis des Koi“  (ARD, 24.08.)
      3. „Karigula – Monster der Liebe“  (ZDF, 20.08.)
      4. „Toni, männlich, Hebamme: Baby im Korb + Das Glück der Anderen“  (Glück der Anderen, ARD, 16.08.)
      5. „Alle wollen geliebt werden“  (ZDF, 20.08.)
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        "Kafka" / NDR, ORF
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        • Zeitreise-Drama: "Reset – Wie weit willst du gehen?" (ZDF) mit Riemann, Schiller & Loib
        • feministischer Lust-Kampf: "Sexuell verfügbar" (ARD) mit Laura Tonke & Sandmeyer
        • Schalkos "Kafka" (ARD) mit Joel Basman, Kross, Ofczarek
        • köstlich gestört: "Oh Hell" (Magenta) mit Mala Emde
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        Ganz offensichtlich haben die Streamer ihr Serien-Pulver bereits verschossen. Gangloff findet "Das Signal" (Netflix) ausgezeichnet. Kann man aber auch anders sehen

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      • Sollte man Reihen-Krimis noch featuren? Die werden ohnehin gefunden. Also hier nur die eher speziellen Episoden (seit 11/23):
         

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