Der Titel klang schlimmer, als dieser ARD-Freitagsfilm tatsächlich war. Zurück in die 60er Jahre, so schien es. Doch dieser altmodische Anstrich gab der präzise inszenierten Komödie von Matthias Steurer etwas sehr Sympathisches. Hinzu kam eine Prise Sozialromantik.
Der Titel klang schlimmer, als dieser ARD-Freitagsfilm tatsächlich war. Zurück in die 60er Jahre, so schien es. Steife Anzugträger und eine anfangs etwas ungeschickte Frau aus der „es wird schon“-Generation gaben sich die Klinke in die Hand. Auch die Firma, die die Heldin mit viel Phantasie auf Vordermann brachte, war eher vom alten Schlag: Partyservice statt Catering. Doch dieser altmodische Anstrich gab der präzise inszenierten Komödie von Matthias Steurer etwas sehr Sympathisches. Hinzu kam eine Prise Sozialromantik, die an so knuffige Figuren gebunden war, dass man sie sich gern gefallen ließ. Getoppt aber wurde alles von einem spielfreudigen Ensemble, dem zu folgen einfach Laune machte. Stephan Luca als Anwalt, der sich endlich zu mehr Eigen-Sinn traut, und vor allem Jule Ronstedt als hinreißender Wirbelwind mit einem Mienenspiel, das alles vereint, was Komödienkunst ausmacht, waren ein Paar, dem man das Happy-End von Herzen gönnte.
Tittelbach.tv empfiehlt: Filme und Serien auf DVD