Einen kompakten Erpresser-Krimi, der in 24 Stunden seine „Mörderische Verfolgung“ abspult, gab es länger nicht. Das Genre aber ist wohlbekannt – und so kam man schnell wieder auf den Geschmack. Erleichtert wurde einem der Zugang durch eine abwechslungsreiche Besetzung: Katharina Wackernagel als Polizistin – warum nicht?!
Foto: ZDFDer Gangster und die Polizistin. Katharina Wackernagel und Harald Schrott
Einen kompakten Erpresser-Krimi, der in 24 Stunden seine „Mörderische Verfolgung“ abspult, gab es länger nicht. Das Genre aber ist wohlbekannt – und so kam man schnell wieder auf den Geschmack. Erleichtert wird dem Zuschauer der Zugang durch eine abwechslungsreiche Besetzung: Katharina Wackernagel als junge Polizistin – warum nicht?! Janek Rieke als Kollege, Alexander Scheer als sich selbst überschätzender Erpresser, Bernadette Heerwagen als ebenso leidenschaftlicher wie cooler Liebesengel und Harald Schrott als eiskalter Gangster – das lässt man sich gern gefallen. Dass die Logistik der Story übertrieben ausgedacht wirkt, die positiven Figuren schwach charakterisiert sind und einen viel weniger interessieren als die bösen Buben und ein aus Liebe mordendes Mädel – das versteckt der Regisseur Martin Eigler perfekt hinter konzentrierter Handlung und inszenatorischer Dichte. Fazit: Ein Krimi, der im Fluss der (Genre-)Bilder sehr gut funktioniert, der aber dramaturgisch nicht ohne Schwächen ist. (Text-Stand: 30.3.2009)
Foto: ZDFDie Lage spitzt sich zu. Dem Erpresser auf der Spur. Janek Rieke als Polizist