Auch der 10. Einsatz der stets seelisch gebeutelten "Kommissarin Lucas" war ein überdurchschnittlicher Krimi, in dem neben Ulrike Kriener "Shootingstar" Maria Kwiatkowsky heraus stach und Florian Stetter als neuer Kollege einen nahezu perfekten Einstand hatte.
Foto: ZDF / Thomas K. Schumann75 Filmminuten in akuter Lebensgefahr: Ellen Lucas (Ulrike Kriener). Kwiatkowsky
Zum 10. Mal lotete „Kommissarin Lucas“ die Grenzen aus zwischen Gut und Böse, zeigte das Unbegreifliche des menschlichen Verhaltens, ohne wohlfeile Antworten zu geben. Die Regensburger Ermittlerin geriet in „Vergessen und Vergeben“ selbst mitten hinein ins Zentrum sinnloser Gewalt. Ein junges Pärchen, dem nur noch wahlloses Töten einen Kick verspricht, nahm die Kommissarin als Geisel. 75 Filmminuten schwebte sie in akuter Lebensgefahr. Autor Thomas Berger gelang es, durch kluge Reduktion der Handlung und das Herauskitzeln der psychologischen Bedrohung einen steten Spannungsfluss zu erzeugen. Regisseurin Christiane Balthasar orientierte sich visuell an „CSI“ & Co, tauschte deutschen TV-Realismus gegen Psychothriller-Ambiente – und so war auch der 10. Einsatz der seelisch gebeutelten Lucas ein überdurchschnittlicher Krimi, in dem neben Kriener Maria Kwiatkowsky heraus stach und Florian Stetter als neuer Kollege einen perfekten Einstand hatte. (Text-Stand: 16.5.2009)
Foto: ZDF / Thomas K. SchumannAuch diese Frau (Johanna Gastdorf) wird als Geisel genommen... Hochspannung!
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