Foto: SWR / Julia Terjung „Zeit der Frösche“ ist der zweite SWR-„Tatort“ mit Heike Makatsch als Kommissarin Ellen Berlinger. Die allein erziehende Mutter bleibt eine „Problemfigur“. Und sie ist nicht die einzige in diesem Krimidrama um einen, vielleicht aber auch zwei verschwundene Teenager: Da ist der autistisch veranlagte Sohn ihrer Cousine, der in den Fall verwickelt scheint, und da ist der neue Kollege Martin Rascher, dem eine unaufgeklärte Mordserie seit Jahren nachhängt. Trauma-Bewältigung dominiert über realistische Polizeiarbeit. Makatsch und Blomberg sind ein ausbaufähiges Außenseiter-Duo. Als sensible Charakterstudie überzeugt der kongenial inszenierte Film. Auch die Psycho-Logik wirkt stimmig; bei Autor Wiersch erkennt man seine „Bloch“-Erfahrung. Dagegen gibt es deutliche Schwächen im Handlungsverlauf.


















