Herbert Knaup, Thomas Thieme, Michael Verhoeven. Hans im (Un-)Glück
Foto: SWR / Stephanie Schweigert Ein Mittfünfziger in der Krise entdeckt ein Baby im Müll, nimmt es heimlich zu sich und findet ins Leben zurück. „Glückskind“ nach dem Roman von Steven Uhly ist die märchenhafte Geschichte einer doppelten Rettung, von Michael Verhoeven ohne Kitsch, realistisch-nüchtern und mit Sinn für Humor inszeniert. Herbert Knaup glänzt als Hans im Unglück, der sich ungelenk auf Glückssuche begibt. „Glückskind“ ist aber auch ein Wohlfühlfilm, der nicht zu tief bohrt und deshalb in gefälliger Moral endet: Jeder hat eine zweite Chance verdient.


















