Foto: ZDF / Stanislav Honzig Vor Jahren hat die stets verplante Petra ihrem Mann einen Abenteuerurlaub versprochen, wenn sie in Rente geht. Jetzt ist es soweit. In Tschechien Lost Places besichtigen, klingt erst mal gar nicht so schlimm, selbst für eine Frau mit hohem Sicherheitsbedürfnis. Aber ohne Navi, ohne Handy, ohne Hotel, ohne Kreditkarte? Mit Hilfe Dritter gelingt es ihr, die Fahrt absolut zu kontrollieren. Ein Vertrauensbruch mit Folgen. „Petra geht baden“ (ZDF / Producers at Work) ist ein gelungenes Drama der leichteren Gangart. Das ungleiche Ehepaar in ein Roadmovie zu schicken, ist eine psychologisch stimmige Ausgangsidee. Auch filmästhetisch ist das Genre reizvoll. Und so führt die Fahrt durch Gegenden von einfacher landschaftlicher Schönheit, die das Erzählte angenehm telegen begleiten, aber sich nicht in den Vordergrund spielen. Perfekte Besetzung, stimmungsvoller Soundtrack – Fazit: Bekanntes erfrischend „anders“ erzählt.


















