Maximilian Brückner, Friedrich von Thun, Jeltsch, Tiefenbacher. Verspielte Wehmut
Foto: ZDF / Barbara Bauriedl Auch wenn „Schwarzach 23 und die Jagd nach dem Mordsfinger“ im Gegensatz zur ersten Episode der 2015 gestarteten ZDF-Reihe einen Gang zurückschaltet, setzt der Film von Matthias Tiefenbacher Maßstäbe in punkto Krimi-Ironie. Ein melancholischer Grundton zieht sich durch den Film. Eine seltsame Generation, die Schickimickis und die Politikbewegten der 1980er Jahre, lässt Autor Jeltsch in der Geschichte wiederaufleben; dabei gerät auch die Polizisten-Familie auf den Prüfstand. Die schmerzliche Wehmut im Blick von Vater & Sohn, von Brückner & von Thun ist das nachhaltige emotionale Band des Films. Die perfekte Engführung von Krimi & Komödie sorgt auch diesmal für einige komische Schmankerl.


















