Foto: Degeto / Hardy Spitz Bislang haben die Drehbücher zur Eifelreihe ganz gut kaschieren können, dass sich die horizontale Erzählung recht übersichtlich entwickelt: Das romantische Motiv „Eine Frau zwischen zwei Männern“ gehört zur Grundausstattung der Geschichten, weil sich Versorgungsassistentin Vera Mundt (Rebecca Immanuel) nicht festlegen will. In den anderen Filmen war das stets interessant, aber die Teile sechs und sieben treten in dieser Hinsicht auf der Stelle, sodass die jeweiligen medizinischen Herausforderungen interessanter sind: In „Rachegelüste“ genießt eine Frau, den vermeintlichen Tod vor Augen, das Leben in vollen Zügen, in „Aufbruch“ (beide Degeto / UFA Fiction) leidet eine alleinerziehende Mutter unter rätselhaften Schmerzen. Die Leistungen der Schauspieler sind wie bisher sehenswert, aber Episode 6 fällt nicht nur von den Schauwerten her qualitativ aus dem Rahmen der Reihe.


















