Foto: ZDF / Jutta Pohlmann Eine „Verhängnisvolle Leidenschaft“ (Dreamtool Entertainment) erzählt der gleichnamige, etwas andere ZDF-„Herzkino“-Film nicht. Die Geschichte beginnt eher alltagsnah als genrefixiert. Eine Polizistin, die wegen einer Rettungstat durch die Medien gezerrt wurde, nimmt sich eine Auszeit: Auf Sylt lernt die verheiratete Frau einen charmanten, attraktiven Mann kennen – und es könnte mehr als nur eine Affäre werden. Die erste Filmhälfte überzeugt vor allem filmästhetisch und ist auch dramaturgisch – gemessen am Genre – clever erzählt. Die zweite verliert ihre spielerische Leichtigkeit vor allem deshalb, weil der Alltag, die Probleme in die Geschichte Einzug halten. Am Ende zieht sich der Film allerdings recht clever aus der Affäre. Die Besetzung ist passend, die Sex-Szenen sind geschmackvoll inszeniert, nicht zu lang, nicht zu explizit (dafür sorgt vor allem eine sensible Montage), und sie sind stimmig in die Geschichte eingepasst.


















