Foto: BR / 2Pilots Filmproduction „Hannas Reise“ ist mehr als ein Liebesfilm vor dem Hintergrund der deutsch-israelischen Geschichte. Julia von Heinz erzählt von der Persönlichkeitsentwicklung einer jungen Frau, die sich nur aus Karrieregründen an der „Aktion Friedensdienst“ in Israel beteiligt, aber durch die Arbeit mit geistig Behinderten und durch die Begegnung mit ihrem Kollegen Itay sowie einer Holocaust-Überlebenden die eigenen Wertvorstellungen und Ziele in Frage stellt. Die deutsch-israelische Koproduktion ist weniger ein Lehrstück über den Holocaust oder den Nahost-Konflikt, sondern eine Art filmische Auslandserfahrung. Hier werden Brücken geschlagen, ohne dass es steif und staatstragend wird. Überzeugend und berührend gespielt, mit scharfen, manchmal etwas angestrengt „unkorrekten“ Dialogen & einem vielfältigen Bild Israels.

















