Foto: WDR / Niels-Jonas Simons / btf „Aller guten Dinge sind drei“: Den Glückskeks-Spruch beherzigt auch Autor Claudius Pläging, der die tragikomischen Silvestertreffen von Bettina (Anke Engelke) und Martin (Matthias Brandt) mit „Kurzschluss hoch drei“ (WDR / btf) weiter ausbaut. Der Ortswechsel von Moosbach nach Berlin könnte allerdings kaum ernüchternder ausfallen, denn diesmal schließen sich die beiden auf dem schäbig-grauen Dach von Martins Mehrfamilienhaus aus. Es geht weniger turbulent zu als in den ersten beiden Episoden, dafür wird es – dem tristen Schauplatz zum Trotz – eine Spur romantischer. Engelke und Brandt spielen wieder mit feinem Gespür für die komischen und ernsten Seiten ihrer Figuren: zwei nicht mehr ganz so junge Menschen, die sich fragen, ob sie noch einmal den großen Sprung wagen sollen.


















