Foto: WDR / Thomas Kost Ein toter Häftling erliegt dem Tollwut-Erreger. Der Gefängnisarzt, einst der Rechtsmediziner der Dortmunder Kommissare, wird auch sterben. Und dann grinst Faber auch noch sein Lieblingsfeind, der in derselben JVA sitzt, arrogant ins Gesicht. Was geht vor in diesem Knast? Panik macht sich langsam breit und von einem Motiv fehlt jede Spur … In „Tollwut“ (WDR / Bavaria Fiction), „Tatort“ 11 mit Hartmann & Co entwickelt Jürgen Werner eine komplexe, abwechslunsgreiche Geschichte. Mit der Wiederkehr zweier alter Bekannter füllt er geschickt die Lücke, die Stefan Konarskes Kossik in das Ermittlergefüge reißt. Die interne Geschichte mit der aufsässigen Nora Dalay fällt ein wenig ab, macht aber besonders deutlich, was Werner hier seit Jahren erzählt: die Ermittlungsarbeit einer dysfunktionalen Familie. Regisseur Zahavi lässt das pralle Buch wenig Spielraum. Dennoch zeigt er seine Klasse.


















