Thomalla, Wuttke, Ninidze, Miguel Alexandre. Kein Psycho-Defekt wird ausgelassen!
Foto: MDR / Steffen Junghans Miguel Alexandre hat sich an einem Krimi versucht – und ihn auch selbst geschrieben. Der Spezialist für gehobenes Melodram und Event-Formate mit Anspruch hätte besser die Finger davon gelassen. Was er da zusammengerührt hat, ist ein simples Gemisch. „Todesbilder“ ist dramaturgisch schwach, wirkt thematisch überfrachtet und die Problemlagen werden dem Krimifall funktional aufgepfropft. Den Effekt suchend, erinnert dieser öffentlich-rechtliche „Tatort“ an die schlechteren kommerziellen TV-Movie-Thriller der späten 90er Jahre.

















