Foto: RBB / Christiane Pausch „Eine Braut kommt selten allein“ erzählt von einem Sonderling im existentiellen Zwischentief, der aus Liebe zu einer Frau deren Roma-Familie bei sich aufnimmt und gerettet wird durch die Lebendigkeit dieser verschworenen, anfangs so befremdlichen Gemeinschaft. Wer von diesem Film nur ein wohl meinendes Plädoyer für die multikulturelle Gesellschaft erwartet, der sieht sich lustvoll getäuscht. Auch die spezielle Läuterung dieses Helden besitzt nichts von jener überstrapazierten Komödien-Konvention. Ein bisschen Utopie ist dabei, aber das gehört zu einer guten Komödie, jenem Genre, das weniger unter dem „Realitätsdruck“ der Wirklichkeit und dem Realismusdiktat des Fernsehfilms steht. Stieler, Alakus & Sido ziehen alle Register – launige Klischee-Umkehrungen inklusive. Auch der Soundtrack ist top.

















