Vester, Kremp, Sattmann, Weißbach, Schumann, Kaufmann. Gut nur auf dem Papier!
Foto: Degeto / Reiner Bajo Ein Muttertier will der Tochter eine Traumhochzeit ausrichten, die das Brautpaar nicht will. Der Brautvater geht fremd. Die Ehe hängt am seidenen Faden. Und der Vater des Bräutigams ist ein gesuchter Hochstapler. Der Film verfällt in die typisch deutschen Unarten des Genres. Und so ist der Zuschauer bald mittendrin im Reigen aus Missverständnissen und allzu Offensichtlichem, in einer Komödie der aufgerissenen Augen und plappernden Münder, der Ausrufezeichen und Aussetzer, der übertrieben agierenden Schauspieler und bemitleidenswert einfältigen Figuren. Die Handlung überdrehen heißt in „Nach der Hochzeit bin ich weg!“ wie so oft, die Protagonisten albern überagieren lassen. Da wäre mehr drin gewesen!


















