Sonja Gerhardt, Holger Karsten Schmidt, Niemann. Fräulein-Köder für den Killer
Foto: Sat 1 Der History-Krimi „Jack the Ripper – Eine Frau jagt einen Mörder“ mit dezenten Anleihen beim Gruselgenre wirkt wie seine Hauptdarstellerin insgesamt zu harmlos. Die Einbindung der Kinematographie in die Geschichte erweist sich zwar in Verbindung mit der Mythologisierung von Jack the Ripper und dessen gesellschaftlicher Funktion als gelungene Drehbuchidee, doch besonders spannend geraten die 100 Minuten nicht. Der Nervenkitzel bleibt zu sehr in den Konventionen eines frauenaffinen Primetime-Produkts stecken. So ehrenwert der Versuch, einen historischen Thriller zu erzählen, so stereotyp sind Dramaturgie & „Heldinnenreise“. Aber auch filmästhetisch und konzeptionell wirkt das Sat-1-Movie unausgegoren.


















