Foto: HR / Degeto / Daniel Dornhöfer Der „Tatort“ aus Frankfurt stellt sich neu auf und beeindruckt in der Premieren-Episode „Dunkelheit“ (HR, Degeto – Sommerhaus Filmproduktion) mit einer herausragenden Besetzung und einem spannenden, hochemotionalen Serienmord-Krimi. Melika Foroutan und Edin Hasanović spielen in dem Reihenkonzept von Stefan Hafner und Thomas Weingartner ein Zwei-Personen-Team, das sich mit Altfällen beschäftigt. Damit greift auch der „Tatort“ auf das beliebte „Cold Case“-Genre zurück und bringt zugleich mit den multikulturellen Hauptfiguren eine besondere Perspektive ein. Im Zentrum stehen mit Kommissarin Maryam Azadi und Kommissar Hamza Kulina zwei starke Charaktere, die beide als Kinder aus dem Iran beziehungsweise aus Bosnien nach Deutschland kamen – wie Foroutan und Hasanovic selbst. Beide Hauptfiguren haben in der eigenen Biografie mit „Altfällen“ zu tun und bringen deshalb eine besondere Empathie für die Angehörigen eines Verbrechens auf. Ein überzeugender Auftakt.


















