Schuch, Canonica, Wittenborn, Mattes, Bernsdorff, Weegmann. „Ein Klaps hat noch niemandem geschadet.“
Foto: NDR / Frizzi Kurkhaus / Viktoria Grunjajew Karoline Schuch geht in der von ihr eindrucksvoll gespielten Titelrolle der „Elodie“ einem Familiengeheimnis aus ihrer frühen Kindheit auf den Grund. Die Eltern hatten sie als Baby für mehrere Monate einer Kinderfrau überlassen – und ihr später nichts davon erzählt. In zauberhafter Heidelandschaftskulisse samt stets präsenter Bundeswehr erforscht Elodie nun das Verdrängte und Verborgene, das ihr eigenes Leben möglicherweise unbewusst beeinflusst hat. Eine spannende Suche bei sich selbst, der Familie, Freunden und der Kinderfrau, die im Verdacht steht, ihre Schützlinge misshandelt zu haben. Regisseurin Nicole Weegmann hat das Drama nach dem klugen Drehbuch von Esther Bernsdorff sehenswert und psychologisch weitgehend überzeugend inszeniert.


















