Foto: ZDF / Jürgen Olczyk Ein Mann ohne erinnerbare Eigenschaften, ein unsichtbarer Kollege, offenbar ein Niemand. Jetzt ist er tot: Herzinfarkt. Vorsätzlich herbeigeführt? Das ist die Frage in der zwanzigsten „München Mord“-Episode, die mit einem besonders skurrilen Fall um einen Casanova neuerer Schule punktet und die dieser etwas anderen ZDF-Krimi-Reihe mit ihrem ungewöhnlichen Ermittler-Trio ein besonders beglückendes Jubiläum beschert. „Nix für Angsthasen“ (TV60 Filmproduktion) besitzt wieder einen deutlich komödiantischeren Einschlag und eine absurdere Note als zuletzt. Wo man auch hinhört, gibt es Dialogwechsel zum Aufhorchen. Da wird der Whodunit fast zur Nebensache. Dennoch oder gerade deshalb ist „München Mord“ in dieser Form bestens gerüstet für die nächsten zwanzig Episoden.


















