Foto: ZDF / Steffen Junghans Theresa Wolff, Rechtsmedizinerin aus Berlin, heimgekehrt ins thüringische Jena, steckt gleich emotional richtig tief drinnen in ihrem ersten Fall. Eine Ärztin wird tot aus einem Stausee geborgen, und der erste Tatverdächtige ist Wolffs erste Jugendliebe. Die ZDF-Samstagskrimi-Reihe „Theresa Wolff“ (Ziegler Film) startet gut und löst bereits in der ersten Episode „Home Sweet Home“ viel von ihrem möglichen Potenzial ein. Da ist eine unkonventionelle junge Rechtsmedizinerin als Titelheldin. Sogar die Spannungen zwischen ihr und dem erfahrenen Kommissar können sich sehen lassen, da Nina Gummich und Thorsten Merten sie alsbald von jeglichem Klischee freispielen. Und die Zwiegespräche der toughen Forensikern mit den Toten erweisen sich als stimmungsvolle bigger-than-life-Alternative zum althergebrachten Informationsaustausch der Ermittler. Ermittler? Ja, das ist richtig. Die Wolff hält nichts im rechtsmedizinischen Institut. Ihr Credo: „Nur wer das Leben kennt, kann den Tod verstehen.“ Und ihre Spezialität sind Alleingänge in fremden Häusern ohne Durchsuchungsbefehl.





















