Foto: ZDF / Felix Abraham In der sehenswerten dritten Episode mit Nina Gummich als eigenwillige Titelheldin der ZDF-Krimireihe „Theresa Wolff“ (Ziegler Film) sucht die Jenaer Rechtsmedizinerin nach dem Mörder eines Transmanns, der Mitglied einer Burschenschaft war; und das ist bei weitem nicht die einzige Überraschung, auf die die Ärztin bei den gemeinsamen Ermittlungen mit Hauptkommissar Lewandowski stößt. Das Autorenduo Hansjörg Thurn und Carl-Christian Demke erzählt die Geschichte mit großer Sorgfalt und angemessenem Feingefühl; wohl überlegt auch die Erklärungen zum diffizilen Thema Geschlechtsumwandlung. Viele Szenen lassen zudem erkennen, dass Regisseur Bruno Grass und Kameramann Andreas Doub die ungewöhnliche Handlung nicht gewöhnlich verpacken wollten. Während der bodenständige Polizist jenen Teil des Publikums repräsentiert, der das ganze Thema „irgendwie komisch“ findet, weckt die Ärztin mit einem beredten Bild Verständnis für die Betroffenen.





















