Peter Seum, Susanne Uhlen, Volker Brandt, Itzenplitz. Ein Plan mit Schönheitsfehler
Foto: SFB „Katz und Mäuse“ ist der zweite Fall für Volker Brandt als Berliner Kommissar Walther. Gemäß der einstigen SFB-Tradition entspricht der „Tatort“ aus dem Jahr 1981 kaum einer der heute üblichen Vorgaben: Zentrale Figuren sind nicht die Ermittler, sondern die Verbrecher, der Kommissar greift ohnehin erst ab Minute 40 in die Handlung ein, und der Mord ereignet sich sehr spät und ist eher ein Kollateralschaden. Sehenswert ist der Krimi wegen der interessanten Geschichte – ein Pärchen scheitert mit einem nahezu perfekten Entführungsplan an einem banalen Detail – und nicht zuletzt wegen der äußerst aparten Susanne Uhlen.


















