TV-Premieren im Dezember
und von den Wiederholungen nur das Beste
23.12.2025
00:35
ARD
Möhring, Moschitto, Jansen, Tacu, El Harrouk, Steinbichler, Adolph, Wehrum. Fesselnder Mafia-Thriller im Doppelpack
Wie die „Mocro-Mafia“ mit Drogen, Gewalt und Bestechung den Staat untergräbt: Die vorweihnachtliche „Tatort“-Doppelfolge überschreitet als knallharter Thriller um einen entführten verdeckten Ermittler buchstäblich Grenzen – mit einem gemeinsamen Polizei-Einsatz in Deutschland und den Niederlanden, aber auch mit einer für „Tatort“-Verhältnisse ungewöhnlich komplexen und beängstigend nahe an der Realität erzählten Geschichte. Das dichte und vielschichtige Drehbuch von Alexander Adolph und Eva Wehrum setzen Regisseur Hans Steinbichler und Kameramann Alexander Fischerkoesen erstklassig in Szene – düster, konsequent, außergewöhnlich packend. Dabei muss sich der Einzelgänger Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring) auf einen wunderlichen Computer-Nerd und eine reservierte niederländische Kollegin einlassen. Denis Moschitto feiert einen überzeugenden Einstand, Gaite Jansen in der deutsch-niederländischen Koproduktion von NDR und NPO ein eindrucksvolles Gastspiel.
23.12.2025
02:05
ARD
Möhring, Moschitto, Jansen, Tacu, El Harrouk, Steinbichler, Adolph, Wehrum. Fesselnder Mafia-Thriller im Doppelpack
Wie die „Mocro-Mafia“ mit Drogen, Gewalt und Bestechung den Staat untergräbt: Die vorweihnachtliche „Tatort“-Doppelfolge überschreitet als knallharter Thriller um einen entführten verdeckten Ermittler buchstäblich Grenzen – mit einem gemeinsamen Polizei-Einsatz in Deutschland und den Niederlanden, aber auch mit einer für „Tatort“-Verhältnisse ungewöhnlich komplexen und beängstigend nahe an der Realität erzählten Geschichte. Das dichte und vielschichtige Drehbuch von Alexander Adolph und Eva Wehrum setzen Regisseur Hans Steinbichler und Kameramann Alexander Fischerkoesen erstklassig in Szene – düster, konsequent, außergewöhnlich packend. Dabei muss sich der Einzelgänger Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring) auf einen wunderlichen Computer-Nerd und eine reservierte niederländische Kollegin einlassen. Denis Moschitto feiert einen überzeugenden Einstand, Gaite Jansen in der deutsch-niederländischen Koproduktion von NDR und NPO ein eindrucksvolles Gastspiel.
23.12.2025
12:30
MDR
Fernsehfilm
Benjamin Sadler, Morreis, Douven, Tiefenbacher. Gut & geschmackssicher erzählt
Ein (un)glücklicher Zufall lässt zwei grundverschiedene Menschen einander begegnen: einen Architekten, der unter Zwangsstörungen leidet, und eine alleinerziehende Mutter mit massiven Existenzsorgen. Liebe auf den ersten Blick ist das nicht. Während aber im Leben meist nur der erste Eindruck zählt, bekommen die ungleichen Charaktere in „Pohlmann und die Zeit der Wünsche“ (Degeto / filmpool) mehrere zweite Chancen. Dieser Film braucht nicht die gönnerhafte Nachsicht, mit der man als Kritiker in der Weihnachtszeit gern mal gefühlvollen Fernsehfilmen begegnet. Dafür ist die psychologische Grundierung der Geschichte zu stimmig und die Narration zu geschickt gebaut. Der kitschfreie Film von Matthias Tiefenbacher besitzt einen süffigen Erzählfluss ohne Redundanz, der dem Alltagsrhythmus nachempfunden ist. Damit bekommt die Produktion einen Sonderstatus am ARD-Freitag – was gleichermaßen auch für die vorzügliche Besetzung mit Benjamin Sadler und Marlene Morreis gilt.
23.12.2025
13:00
3sat
Fernsehfilm
TV-Satire: Martina Gedeck, Erwin Steinhauer & der ganz normale Festtagswahnsinn
Weihnachten im Kreise der Familie. „Ich werd’ alles so machen, wie es früher bei uns war“, sagt die Oma. „Konsumterror“, schnaubt der Sohn. Das Töchterchen verträgt den Eierlikör nicht, und die entnervte Hausfrau greift zur Pulle. Da verliert selbst Papa seinen Hundeblick. Wo lässt sich die Psyche einer Familie besser studieren als am Fest der Feste? Die Autorin Ulli Schwarzenberger hat ebenso liebe- wie lustvoll reingepiekst in das Geschwülst der falschen Sentimentalität. Ein TV-Klassiker zur Weihnachtszeit! Typisch Schwarzenberger.
23.12.2025
14:30
3sat
Fernsehfilm
Martina Gedeck & die Schwarzenbergers: Weihnachtlicher Abgesang auf die Familie
„Single Bells” war vor zwei Jahren die große Überraschung zur Weihnachtszeit. Eine bissige Familiensatire, eine Wohltat im rührselig-tränendrüsigen Fernseh-Einheitsbrei. Nun gibt es die Fortsetzung aus der Schwarzenberger-Beziehungskomödien-Werkstatt: „O Palmenbaum“. Der blanke Familienhorror diesmal nicht unter dem heimischen Nadelgewächs, sondern zwischen Cocktail, Hautausschlag und Tauchgang im paradiesischen Mauritius. Vortrefflich!
23.12.2025
14:30
WDR
Reihe
Rohde, Pistor, Hämer, do Rego, Kittendorf/Graf, Murnberger. Liebgewonnenes Ritual
Weihnachten ist das Fest der Rituale. Da wird das Immergleiche mit variiertem Glanz neu aufpoliert. Der Verstand ist skeptisch, doch meistens obsiegt am Ende das Gefühl. Ähnliches gilt für viele Unterhaltungsfilm-Reihen, ein wenig auch für die bisher vier „Schnitzel“-Filme mit Armin Rohde und Ludger Pistor, die seit 2010 das Muster polterndes Rumpelstilzchen vs. konfliktscheuer Leisetreter immer wieder höchst unterhaltsam zum Besten geben. Die Geschichten sind meist eher Vorwand, um das Duo und deren Liebsten in Probleme zu stürzen, die dramaturgisch simpel erscheinen mögen, die aber einiges mit der Wirklichkeit derer zu tun haben, die in unserer Gesellschaft weniger weich gebettet sind. Da bietet sich Weihnachten als Hintergrund geradezu an. Die Stärken von „Das Weihnachtsschnitzel“ (ARD/Bavaria Fiction) sind auch diesmal das Ensemble, allen voran die Ausnahme-Komödianten Rohde und Pistor, aber auch die anderen Darsteller der durchgängigen Rollen, die mit hohen Sympathie- und Wiedererkennungswerten punkten, sowie die Dialoge, die den Schauspielern ins Drehbuch geschrieben wurden. Es ist vor allem der Komik, aber auch der Alltagsnähe der Situationen zu verdanken, dass sich am Ende das gefeierte Gemeinschaftsgefühl inklusive unvermeidbarer Versöhnlichkeitsgesten nicht als Gefühlskitsch vermittelt, sondern eher als liebenswertes Happy End voller liebgewonnener Figuren. Ein Ritual, das mundet.
23.12.2025
15:30
ARD
Kinofilm
Martina Gedeck und Heino Ferch: Liebe, Hiebe, Triebe unterm Weihnachtsbaum
Sara liebt Jan – nur eines hat sie vergessen: zu sagen, dass sie zu Heiligabend ihre drei ersten Männer, von denen sie jeweils ein Kind hat, und ihre neuen Frauen eingeladen hat, außerdem Jans unerträgliche Ex-Gattin und ihren neuen Partner. „Meine schöne Bescherung“ ist ein Muss für Beziehungschaos-Liebhaber, Chaoskomödien-Fans und Heiligabend-Hasser.
23.12.2025
16:00
3sat
Fernsehfilm
Anna Fischer, Oliver K. Wnuk, Sven Bohse. Die Femme fatale bleibt zum Frühstück
Weihnachtsfilm, (Sozial-)Komödie, Krimi, Drama, sogar ein bisschen Thriller: „Weihnachten für Einsteiger“ von Sven Bohse hat dem braven Titel zum Trotz eine Menge zu bieten; vor allem aber eine Liebesgeschichte, die sich eher subtil entfaltet, sowie mit Anna Fischer und Oliver Wnuk zwei wunderbare Hauptdarsteller. Genau genommen sind es drei, denn Monschau, die Perle der Eifel, liefert den Hintergrund für diese zutiefst romantische Komödie, in der sich ausgerechnet eine steckbrieflich gesuchte Trickbetrügerin als Weihnachtsengel entpuppt. Die Heldin eine Lügnerin und der Film der ehrlichste Weihnachtsfilm 2014!
23.12.2025
17:00
ARD
Fernsehfilm
Anne Schäfer, Sebastian Ströbel, Stolze, Mouchot, Rensing. Lebenskluger Pulswärmer
Eine Single-Frau, die mit einer Ampel spricht und es gern allen recht macht, ein Tischler, der sich Weihnachten mit seinen Kindern nicht leisten kann, und eine Familie, für die Piesacken zum guten Feiertagston gehört – das ist ein vielversprechender Ausgangspunkt für einen etwas anderen Weihnachtsfilm. „Der Wunschzettel“ hat das Zeug zu einem Fernsehfilm-Dezember-Klassiker. Das Kammerspiel von Marc Rensing nach dem lebensklugen Drehbuch von Martina Mouchot findet die richtige Mischung aus Weihnachtszauber und Ironie, aus Sehnsuchtsmomenten und Realitätsnähe. Die Geschichte bekennt sich zur emotionalen Tradition dieses Fests der Feste, und sie zeigt sowohl die Möglichkeiten als auch die Grenzen von Familie auf. Dabei wird der Zuschauer mit den unterschiedlichsten Ton- & Gefühlslagen konfrontiert. Die Besetzung ist superb, die Inszenierung geschmackvoll, die Musik hochwertig. Eine bis in alle Details sehr stimmige Dramödie. Fazit: einfach schööön.
23.12.2025
18:30
ARD
Fernsehfilm
Baum, Bitter, Droste, Tiling, Stüwe, Bühling. Konkurrenz für Christmas-Klassiker
Endlich mal weiße Weihnachten! Die Reisenden und das Personal auf einem eingeschneiten Flughafen sind jedoch gar nicht glücklich darüber. Auf zugigen Terminals, in Notunterkünften, im Sicherheitsbereich oder im sterilen Flughafenhotel den Heiligabend abzusitzen, das wird für einige Paare zum Alptraum – und für andere zumindest unvergesslich bleiben. Es scheint eine besondere Art von höherer Gewalt zu sein, die die Menschen in der Weihnachtsdramödie „Wenn das fünfte Lichtlein brennt“ (Degeto / Bantry Bay Productions) zum Innehalten zwingt. Autor Arndt Stüwe hat eine clevere Versuchsanordnung geschaffen. Weihnachten, von vielen heruntergespielt in seiner Bedeutung, von der Mehrzahl der Menschen aber als das Fest der Feste mit Sehnsüchten & Erwartungen aufgepumpt, wird als eben dieses gesellschaftliche Ritual in diesem vielleicht besten Weihnachtsfilm der letzten Jahre mitreflektiert. Bei allen Vorbehalten diesem feierlichen Konfliktkatalysator gegenüber besitzt diese gut gespielte, wunderbar flüssig erzählte Dramedy auch viele warmherzige, berührende Momente. Solche Weihnachtsfilme ohne Zuckerguss & ohne falschen Schmus, mit so viel Wohlfühlmomenten wie nötig und so viel Realismus wie möglich, das gibt es auch nicht alle Jahre wieder.
Vergangene Ausstrahlungen im Dezember
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