Foto: Degeto / Frédéric Batier Immer nur geben ist auch keine Lösung! Eine Mutter, Ehefrau und billige Bürokraft begehrt nach dem 35. Hochzeitstag auf. Ein etwas anderer Französischkurs wirkt Wunder: Mit Phantasie, Gemeinschaftserfahrung & frankophiler Lebenslust geht sie gegen ihr mangelndes Selbstwertgefühl an! „Mutter reicht’s jetzt“ begnügt sich nicht mit Selbstfindungszenarien, sondern transzendiert den Aufbruch eines langzeitunterdrückten Ichs durch eine sehr stimmungsvolle Tonart. Regisseur Matthias Tiefenbacher und Autor Stefan Kolditz gelingt es, Dramatisches, Komödiantisches & große Emotionen zu einem kleinen Wohlfühlfilm-Gesamtkunstwerk zu verschmelzen. Das zeugt von großer Könnerschaft, hat Sinn, große Sinnlichkeit, macht Laune – und die Besetzung setzt diesem Vergnügen die Krone auf…

















