Foto: Degeto / Niklas Marc Heinecke Der Auftakt zu einer neuen tragikomischen Freitagsreihe mit Nadja Becker als kommissarische Leiterin einer freiwilligen Feuerwehrtruppe und Katja Danowski als Freundfeindin behandelt ein interessantes Thema (Frauen in einer Männerdomäne), hätte aber als Drama besser funktioniert. Gerade Becker interpretiert ihre Rolle viel zu sehr als Comedy-Figur, während Danowski die neue Kollegin in der Truppe, eine ehemalige Berufssoldatin, mit konsequent verkniffenem Gesicht verkörpert. Im ein Jahr später gedrehten zweiten Teil haben sich die Figuren weiterentwickelt und von ihren Klischees emanzipiert. Die beiden Frauen verbindet mittlerweile eine echte Freundschaft, die nun auf eine erhebliche Probe gestellt wird. Martin Buskers Inszenierungen sind allerdings – gerade gemessen an seinem formidablen Regiedebüt „Zoros Solo“ (2019) – viel zu brav.


















