Foto: ZDF / Britta Krehl „Pauls Weihnachtswunsch“ (Neue Schönhauser Filmproduktion), der spielfilmlange Auftakt zur ZDF-Weihnachtsreihe „Magische Momente“, ist eine harmlose, aber zu Herzen gehende Tragikomödie: Für den kleinen Paul scheint Weihnachten durch die Trennung seiner Eltern zu einer Katastrophe zu werden, doch wie durch ein Wunder kann er plötzlich durch Wände gehen. Das „Zweite“ zeigt den Film nicht von ungefähr am Nachmittag: Die Geschichte wird konsequent aus Perspektive des jungen Titelhelden erzählt. Trotzdem ist „Pauls Weihnachtswunsch“ keiner jener Kinderfilme, in denen die Erwachsene als überzeichnete Nebenfiguren fungieren. Die erwachsenen Schauspieler sind ausnahmslos sehenswert, doch ausgerechnet der Hauptdarsteller agiert wie ein typisches Filmkind; dabei war Jeremy Miliker in dem Drogendrama „Die Beste aller Welten“ (ORF/SWR) geradezu phänomenal.

















