Foto: ZDF / Marco Nagel Der ZDF-Fernsehfilm „Was im Leben zählt“ führt dem Zuschauer eine soziale Utopie und private Sehnsucht vor Augen. Wie viel lebenswerter könnte das Leben doch sein, wenn alle ein bisschen mehr aufeinander achtgeben würden. Diese naiv klinge Botschaft erprobt Autorin Astrid Ruppert zum zweiten Mal nach „Obendrüber da schneit es“ an einer Münchner Hausgemeinschaft. Mit Hilfe einer alltagsdramatischen Leichtigkeit, einer in dieser Tonlage erfahrenen Regisseurin und eines Top-Ensembles mit zwei glaubwürdigen „Stars“ zum Gernhaben gelingt ein liebenswertes Sozialmärchen, in dem einem die vielen Gutmenschen nicht auf die Nerven gehen. Die Gründe dafür sind wohl in der dezenten Ironie, der spezifischen Dramaturgie und der hohen Professionalität aller Beteiligten zu suchen.


















