Foto: ZDF / Antonis Famakas Ein bisschen Trennungsfamilien-Alltag, Elternliebe, junge Liebe, ein Bündel mexikanische Pesos, dazu ein romantisches Inselparadies, azurblaues Meer, klarer Himmel und strahlender Sonnenschein – das sind die Ingredienzien des ZDF-Fernsehfilms „Ein Sommer auf Mykonos“ (Ariane Krampe Film). Autor Thomas Kirdorf konstruiert aus den fünf tragenden, bestens besetzten Charakteren einen munteren Beziehungsreigen, der trotz eines Haftbefehls den typischen Sommerurlaubscharakter nicht verliert und nie unangemessen dramatisch wird. Das ist alles nicht weltbewegend, wirkt aber weniger piefig als die Pilcher-Plot-Ungetüme oder die „Inga-Lindström“-Idyllen. Es sind nicht nur die alltagsnäheren Beziehungsprobleme und die zeitgemäßen Charaktere, auch die gesamte Anmutung ist frischer und weniger formelhaft. Der Film mit seiner guten Balance aus modischer Hochglanz-Fotografie und südländischem Flair lässt sich gut weggucken und macht Lust auf Sommerurlaub.

















