Foto: BR / Hendrik Heiden Der Krimi über die Suche nach dem Mörder eines 13jährigen Jungen wandelt sich zu einem düsteren Drama. Die Ermittlungen der Münchener Kommissare führen immer wieder zu den Familien des Opfers und seines besten Freundes; Leitmayr und Batic ahnen, dass sich hinter den makellosen Fassaden der schmucken Vorortvillen ein Geheimnis verbirgt. Der poetische Titel „Lass den Mond am Himmel stehn“ (BR / Bavaria Fiction) weckt Assoziationen zu Gemälden von Caspar David Friedrich. Tatsächlich hat die Bildgestaltung einen mindestens ebenso großen Anteil an der Qualität des Films wie die Arbeit mit den Darstellern. Für Tristesse sorgen vor allem die düsteren Innenaufnahmen in den Häusern der beiden Familien. Als die Wahrheit ans Licht kommt, mündet der Plot in einen bedrückenden dritten Akt.





















