Foto: ZDF / Yoshi Heimrath Rostock-Lichtenhagen, der 24. und die Nacht zum 25.8.1992. Es ist jene Brandnacht, in der das Bild des hässlichen Deutschen wieder erwacht. Der Mob marschiert. Ausländerhass entlädt sich in Ausschreitungen gegen ehemalige vietnamesische Vertragsarbeiter. Rechte Parolen heizen die Stimmung an. Schaulustige applaudieren. Dazu gibt es Bier und Würstchen. Die Polizei zieht sich zurück. „Wir sind jung. Wir sind stark“ erzählt von den dramatischen Stunden: hier eine Gruppe von arbeits- und orientierungslosen Jugendlichen, dort die Menschen, die um ihr Leben fürchten müssen – und dazwischen überforderte Politiker, die sich wegducken. Ein starker Film über die Katerstimmung nach der Wiedervereinigung. Kein Film über Rechtsradikalismus, sondern über die Fremdenfeindlichkeit, die in der viel beschworenen „Mitte der Gesellschaft“ entsteht. Auszüge aus den besten Kritiken!
















