Juliane Köhler, Marc Benjamin, Tafel. Die Haltung der Gesellschaft verinnerlicht
Foto: Degeto / Hendrik Heiden Mit einem sehr viel jüngeren Mann ins Bett zu gehen, ist das eine. Mit ihm zusammenzuleben, ist etwas anderes. Da kann noch so viel Liebe im Spiel sein. Die Gesellschaft und die Biologie machen die Autoren des ARD-Fernsehfilms „Für eine Nacht… und immer?“ für die Krisen der Liebe zwischen einer Wissenschaftlerin & ihrem 21 Jahre jüngeren Partner verantwortlich. Und sie machen folgerichtig ein Melodram aus der über 10 Jahre erzählten Liebesgeschichte, die Sibylle Tafel elegant und psychologisch stimmig inszeniert hat. Das Über-Ich als Subtext der Handlung zu etablieren, ist eine gute Drehbuch-Idee. Ein Glücksfall ist die Besetzung: Juliane Köhler ist das emotionale Zentrum und Marc Benjamin eine echte Entdeckung!


















