Foto: Degeto / Hardy Spitz Mit fast 80 sollte sich ein alleinlebender Mann Gedanken machen. Nicht so Georg Trapp. Der emeritierte Philosophieprofessor hat das Denken zwar zum Sinn seines Lebens erklärt, in eigener Sache allerdings verhält er sich eher uneinsichtig. Um ihm auf die Sprünge zu helfen, muss erst eine 24-jährige Haushaltshilfe kommen. Der Fernsehfilm „Trapps Sommer“ (ARD Degeto / Producers at Work) stellt die Frage nach dem „bisher im Leben alles richtig gemacht?“. Die utopische (Wohlfühl-)Dimension der Geschichte ist das generationsübergreifende Miteinander, das sich inspirieren lassen von Erfahrung und jugendlicher Frische, das gegenseitige Geben und Nehmen. Dies vermittelt sich ebenso ungezwungen wie die alltagsnahen, subtextreichen Gespräche. (Die richtigen) Gedanken haben sich auch Autor Hans Rath und Regisseur Rainer Kaufmann gemacht. Und das hinreißende Duo Halmer/Huskić passt perfekt auf die Charaktere: lieber leise statt laut, und besser noch mal in sich gehen.

















