Bittenbinder, Karlheim, Limmer, Färberböck. Coole Provinzposse mit drei Todesfällen
Foto: BR / Christian Hartmann „Paradies 505“ beginnt wie ein Asphalt-Western – als ob sich David Lynch oder die Coen-Brüder nach Niederbayern verlaufen hätten. Das akzentuierte Wechselspiel aus Heimatkomödie und Krimi, aus ethnologischer Nabelschau und monströsem Genreschrecken, aus niederbayerischer Entschleunigung und filmsprachlichem Tempo ist die große Stärke von Max Färberböcks Film nach dem Drehbuch von Christian Limmer. Kein Schenkelklopfer, doch zum Schmunzeln gibt’s reichlich: der Witz ist schief, die Sprache göttlich, die Bilder stecken voller Zitate & haben doch eine eigene Strahlkraft. Top inszenierte Gaudi!


















