Foto: MDR / Steffen Junghans Landete die von Nicolette Krebitz gespielte, trinkfreudige Heldin in der ARD-Komödie „Familie mit Hindernissen“ im Knast, was ihr in Anbetracht ihrer buckligen Verwandtschaft und nervenden XXL-Family gar nicht unlieb war, flüchtet sie sich nun in „Trauung mit Hindernissen“ vorübergehend in die Arme eines Mannes, der nicht an ihr herumzerrt. Denn (fast) alle stehen wieder auf der Matte und wollen was von ihr – einer, ihr neuer Partner, will sie sogar heiraten. Doch sie lehnt dankend ab… Komödien-technisch ist das nicht mehr so screwy wie 2017 und Krebitz‘ Heldin nicht mehr ganz so neben der Spur, dafür erweitern ernstere Töne das Stimmungsspektrum des Films. Ein paar prominente Abgänge bei der Besetzung sind auch zu verzeichnen. Im mageren deutschen Fernsehkomödien-Angebot ist dieses von Krebitz (ironisch), Prinz (deppert) & Prager (schusselig) köstlich gespielte Patchwork-Komödien-Chaos aus Leipzig mit Ösi-Unterstützung ein echter Lichtblick.

















