Foto: Key Visual / MDR Die herausragend gute Krimiserie „Lauchhammer – Tod in der Lausitz“ (MDR, RBB, Arte, Degeto / Moovie) lässt sich leicht auf einen Handlungskern reduzieren: Ein Kommissar (Misel Maticevic) wird nach dem mysteriösen Mord an einem Teenager mit den Gespenstern seiner Jugend konfrontiert. Tatsächlich erzählen die sechs Folgen vom strukturellen und kulturellen Wandel einer ganzen Region, vom Klimawandel ganz zu schweigen. Das vielköpfige Ensemble ist exzellent zusammengestellt, die Bildgestaltung ist ausgezeichnet. Nicht minder preiswürdig ist die Leistung von Frauke Hunfeld und Silke Zertz: Die Autorinnen haben die vielen Erzählstränge mit großem Geschick zu einem Handlungsteppich verwoben. Viele sechsteilige Miniserien ließen sich problemlos auch als Fernsehfilm-Zweiteiler erzählen; dank der dichten Umsetzung durch Regisseur Till Franzen ist „Lauchhammer“ keine Minute zu lang.



















