Foto: Sat 1 / Britta Krehl Abscheuliche, ekelerregende Morde sind sein Metier, Dienstverstöße bleiben seine Spezialität, und der Tod scheint ihm näher zu sein als das Leben und die Liebe. Dr. Abel, die Reihenfigur nach den Romanen des namhaften Forensikers Michael Tsokos, ist ein Arbeitstier, ein „Leichenaufschneider“, der sich mit seinem Beruf die Menschen vom Leibe hält. Die Haltung des omnipräsenten Helden prägt auch die Geschichten von „Ein Fall für Dr. Abel“ (Sat 1 / Ninety Minute Film), die den Menschen hinter dem Täter zu zeigen versuchen. Die Figurenpsychologie besitzt denn auch eine größere emotionale Evidenz als die Thriller-Plots mit ihren altbekannten Versatzstücken. Während „Zerbrochen“ mit „Zersetzt“ (2018) spannungstechnisch mithalten kann, wirken sowohl die Story als auch die Dramaturgie von „Zerschunden“ weniger rund. Visuell können sich beide neuen TV-Movies sehen lassen.





















