Foto: MDR / Molina Film / AVM Der 13. „Wolfsland“-Krimi erfreut durch eine bemerkenswert sorgfältige Bildgestaltung mit vielen Zwischentönen, die einigen Mitwirkenden ebenfalls gut getan hätten. Ausgerechnet Götz Schubert, eigentlich ein Schauspieler mit viel Gespür für Zwischentöne, führt sich diesmal mitunter wie ein Elefant im Porzellanladen auf. Ein amerikanischer Milliardär gerät gar fast zur Parodie. Der Hintergrund der Handlung ist allerdings interessant und aktuell: In der Nähe von Görlitz soll eine Hightech-Fabrik entstehen. Ökonomisch ist das Unterfangen ein Segen, ökologisch dagegen fragwürdig. Als ein Biologe, dessen Gutachten grünes Licht für das Projekt gegeben hätte, erschlagen wird, gibt es für „Butsch“ Schulz keinen Zweifel, dass der lautstarke Wortführer des lokalen Umweltschutzes der Mörder ist.





















