Foto: WDR / Martin Valentin Menke Wer hat den Haustechniker des Eros-Center aus dem Fenster geschubst? Alle Spuren führen in das Stockwerk, in dem Prostituierte ihre Arbeitszimmer haben, wo Dienstleisterinnen für deren Style sorgen und wo sich das Opfer häufig aufgehalten hat. Der „Tatort – Siebte Etage“ (WDR / Bavaria Fiction) beginnt als cleverer Whodunit, entwickelt sich vielschichtig zum Drama, bevor weitere Tote den Krimi in einer Tragödie gipfeln lassen. Der Film, der größtenteils im Eros-Center spielt und weitgehend aus der Perspektive der Frauen erzählt ist, verzichtet auf die üblichen Rotlicht-Milieu-Klischees, bricht mit Genre-Konventionen und steckt voller großartiger filmischer Einfälle. Grundlage ist ein gut recherchiertes und stimmig konstruiertes Drehbuch, das den Prostituierten mehr als nur ihre Würde belässt. Jede Figur hat ihre eigene Geschichte. Und die Kommissare geben nicht die Zeigefinger-Moralisten.





















