Tschirner, Ulmen, Clausen/Pflüger, Marka. Von einem, der auszog, Rache zu lernen
Foto: MDR / Anke Neugebauer Bombenanschlag, Vergiftung, Tod durch Ersticken – seit ein verschrobener Schutzpolizist geerbt hat, ist sein Leben nicht mehr viel wert. In 72 Stunden wird er sterben – bis dahin wollen Dorn & Lessing seinen Mörder finden und er selbst endlich ein ganzer Mann werden. Der „Tatort – Der scheidende Schupo“ lädt ein zur Märchenstunde mit Mörderraten. Was als vertrackter Wodunit mit einem verschrobenen Personal beginnt, spinnt sich langsam aus zu einer zartbitteren Fabel über das Unmündigsein. Tschirner & Ulmen halten sich mit ihren Jokes etwas zurück, bleiben aber dennoch das Herzstück des Films. Ironie mit Herz wird zum Prinzip des „Tatorts“ Weimar. Und alle wollen „nur“ spielen. Klug, federleicht, köstlich!





















