Möhring, Schmidt-Schaller, Kolditz, Stuber, Fischkoesen. Institutioneller Rassismus
Foto: NDR / Alexander Fischerkoesen Ein schwarzafrikanischer Asylbewerber verbrennt in Polizeigewahrsam. Der von seinem schlechten Gewissen geplagte Kommissar Falke, der eine gewisse Teilschuld trägt, nimmt die Klärung der Todesursache selbst in die Hand und ermittelt unter Kollegen, die es offenbar gern „rustikal“ mögen beim Umgang mit Asylbewerbern. Auch wenn sich der „Tatort – Verbrannt“ an einen realen Vorfall vor zehn Jahren in Dessau in Sachsen-Anhalt anlehnt, so muss der triste Osten einmal nicht herhalten für die Abbildung des „dunklen Deutschlands“. Ein Film, der eine klare Haltung bezieht, es sich aber nicht zu einfach macht. Ein stimmungsstarker, dokumentarisch wirkender „Tatort“, ganz aus der Perspektive der Kommissare erzählt.





















