Sarnau, Hübner, Stauch, Tiefenbacher. Im Grenzbereich zwischen Sex und Gewalt
Foto: NDR / Christine Schroeder Der „Polizeiruf 110 – Einer für alle, alle für Rostock“ ist kein Film, der sich vornehmlich mit der Ultra-Szene auseinandersetzt, das Milieu fungiert vielmehr als stimmiger Hintergrund einer Geschichte um Liebe und Verrat, Ehre und Integrität. Diese gewaltbereite, aber auf einen ungeschriebenen Ehrenkodex setzende Subkultur passt allerdings wie die Faust aufs Auge – auch für die privaten Szenarien der Kommissare. Dieser Film ist vor allem hart, weil er die Sympathiefiguren mit reinzieht in den ganzen Schlamassel rund um die „red Rostocks“, die es vor sieben Jahren in einer ihrer berüchtigten dritten Halbzeiten zu kräftig haben krachen lassen. Ein physischer, hoch intensiver Krimi, in der eine Hammerszene die nächste jagt.


















