Fedder, Berben, Jeltsch, Schwarzenberger. Vom Medienzirkus zur inneren Einkehr
Foto: NDR / Degeto / Bernhard Berger Ein egomanischer Talkshow-Moderator zieht die Reißleine. In der Einsamkeit der Alpen unterzieht sich der selbstgefällige Casanova einem Prozess der Selbstkasteiung. Eine gute Idee – aber nicht für einen Fernsehfilm. Das ambitionierte Projekt scheitert – auch an seinem Medium, das nur schwer mit Stille und Ein-Personen-Szenen umgehen kann. Die Splitter-Dramaturgie geht in „Stille“ nicht auf. Reiz folgt auf Reiz; der These folgt die Antithese, eine Geschichte entsteht nicht. Und die Wahrheiten über die Mechanismen der Medien, die hier vermittelt werden, sind banal. Ein ehrenwerter Versuch, ein guter Fedder, mehr nicht!







