Suzanne von Borsody, Matti Schmidt-Schaller & „Herzkino“-Lockerungsübungen
Foto: ZDF / Kenneth Rexach Reisen verändert den Blick. Was für die ZDF-Reihe „Ein Sommer in…“ gilt, kommt in „Ein Sommer in Florida“ besonders zum Tragen. Eine vaterlose Familie lässt vom amerikanischen Lifestyle ihr (nord)deutsches Leben auf den Kopf stellen. Buch und Film bestechen durch die Engführung von Narration, Psychologie und Schauplatz: Zwei Bücherwürmer entdecken ein Stück weit die Leichtigkeit des Seins; die Florida-Bilder spiegeln nicht nur das Lebensgefühl des Sonnenstaates, sondern sie stehen immer auch in Bezug zur Geschichte. Diese Figuren sind mehr als Marionetten, die an den Fäden der üblichen Schönwetterdramaturgie hängen. Und das so beliebte Thema „Loslassen“ ist hier mehr als ein „Herzkino“-Gemeinplatz.





















