Alina Levshin, Jella Haase, David Wnendt. Preisgekrönte Tragödie eines Skingirls
Foto: ZDF / Alexander Janetzko Die 20jährige Marisa haut gern drauf, wenn ihr ein Gesicht nicht deutsch genug aussieht. Doch irgendwann ist ihr das alles zu dumpf: Sie will raus aus ihrer rechtsradikalen Gruppe. „Kriegerin“ ist ein intensiver, ungeschönter, unspekulativer Debütfilm, der seinem Thema schneller auf der Spur war als die Gesellschaft und der ein soziales Klima stimmig beschreibt. Die dramaturgischen Schwächen übersieht man ob der Glanzleistung von Alina Levshin gern. Dass der 2010 gedrehte Film erst nach dem Auffliegen der NSU ins Kino kam, führte dazu, dass Kritiker das kleine Drama mit zu großen gesellschaftlichen Ansprüchen belegten.





















