Foto: BR / Bernd Schuller Ein Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft, bei dem eine Frau aus Kamerun zu Tode kommt, stellt die Kommissare vor eine schwierige Aufgabe: Niemand will etwas gesehen haben. Weil es vielleicht zwei Täter gibt, einen drinnen und einen draußen, ermittelt Voss undercover. Die zwei Perspektiven der Ermittlung sind im dritten frankischen „Tatort – Am Ende geht man nackt“ dramaturgisch clever: Krimi und Drama bilden so ein homogenes Ganzes, bauen große „Spannung“ zwischen Charakteren und Situationen auf, dass man die weniger präsente Krimi-Spannung nicht vermisst. Der Film erinnert an humanistische Grundgedanken, ist bewegend, abwechslungsreich in Struktur & Gestaltung, erzeugt einen souveränen „Flow“ und einen realistischen Gesamteindruck. Trotz getrennter Wege wächst die Verbundenheit zwischen den Kommissaren, und Manzel & Hinrichs sind wunderbar!


















