Manzel, Hinrichs, Langmaack, Senn, Fink. Freundlicher Tiefgang aus Franken
Foto: BR / Hagen Keller Eine tote Wirtin, eine sich sorgende Mutter, ein verschwundener Körper – Der „Tatort – Das Recht, sich zu sorgen“ erzählt gleich drei Geschichten. Die Faszination dieses Krimidramas resultiert weniger aus der genreüblichen Spannung; es sind die Geschichten, die die Neugier wecken, die berühren und bewegen. Locations, Landschaft und Lokalkolorit spielen für die filmische Anmutung eine entscheidende Rolle – immer wieder sind es Bilder, die Andreas Senns Film nach dem lebensklugen Buch von Beate Langmaack seine (nachdenklichen) Stimmungen geben. Kamera und Lichtsetzung sind superb. Aber auch der menschliche Faktor kommt nicht zu kurz: Bei dem ist das Duo Manzel & Hinrichs ziemlich unschlagbar.


















