Foto: ZDF / Jon Ailes Die Beiträge zu den ZDF-Reihen „Rosamunde Pilcher“ und „Inga Lindström“ erzählen im Kern regelmäßig die gleichen Geschichten. Auch in „Vier Luftballons und ein Todesfall“ (FFP New Media) hat eine Frau wieder mal die Qual der Wahl zwischen zwei Männern. Die Qualität dieser Filme resultiert aus ihrer Liebe zum Detail sowie aus den Leistungen des Ensembles. Tatsächlich ist das romantische Drama gerade wegen des zentralen Trios sehenswert. Meriel Hinsching ist dank ihrer jederzeit glaubwürdigen Herzlichkeit eine echte Freude, zumal sie vor allem die wichtigen kleinen Momente sehr überzeugend spielt. Moritz Otto und Bernd-Christian Althoff sind attraktive ebenbürtige Konkurrenten um die Gunst der Hauptfigur. Die Inszenierung ist allerdings – trotz junger Regisseurin – eher einfallslos; der Film orientiert sich bei der routinierten Bildgestaltung an den Konventionen der Reihe.


















